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VW-Tarifrunde, dicker Bonus und Touran-Anlauf

Volkswagen: Der Jahresrückblick VW-Tarifrunde, dicker Bonus und Touran-Anlauf

Der Machtkampf um die VW-Spitze und „Dieselgate“ beherrschten dieses Jahr die Schlagzeilen bei Volkswagen. Doch es gab noch andere wichtige Ereignisse am Standort Wolfsburg. Der Überblick:

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Protest der Belegschaft: 30.000 Mitarbeiter legten im Rahmen der Tarifverhandlungen in Wolfsburg die Arbeit nieder.

Quelle: dpa (Archiv)

Anfang Februar starten die Tarifverhandlungen bei VW. Nach zwei ergebnislosen Gesprächen legen allein in Wolfsburg rund 30.000 Beschäftigte im Rahmen einer „Informationsveranstaltungen des Betriebsrats“ die Arbeit nieder. Am Ende steht ein Kompromiss von 3,4 Prozent mehr Geld und einem Rentenbaustein als Zuschlag.

Trotz der Sparbemühungen zahlt VW einen Bonus von 5900 Euro an seine Haustarif-Mitarbeiter. „Der Vorstand hat gemeinsam mit uns entschieden, dass die Belegschaft unserer Werke aufgrund der hohen Belastung und des erfolgreichen Verlaufs des Geschäftes in Europa einen guten Bonus verdient hat“, betont im März Betriebsratschef Bernd Osterloh.

Im VW-Werk Wolfsburg startet Ende Mai der Anlauf des neuen Touran. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für den neuen Tiguan auf Hochtouren, der im Januar 2016 in die Serienproduktion geht. Ende November feiert das Werk ein besonderes Produktionsjubiläum: Das 43-millionste Fahrzeug seit Beginn der Käfer-Serienfertigung lief von der Montagelinie. Für den Standort Wolfsburg war es wieder ein erfolgreiches Jahr. Die Mitarbeiter leisteten viele Sonderschichten und bauten erneut mehr als 800.000 Fahrzeuge.

  • Den großen Volkswagen-Jahresrückblick gibt es am Mittwoch in der AZ/WAZ - sowohl in der Druckausgabe, als auch im E-Paper.
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