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VW-Tarifrunde: „Werden hart streiten müssen“

Volkswagen VW-Tarifrunde: „Werden hart streiten müssen“

Niedersachsens IG Metall lässt noch vor dem Start der Tarifverhandlungen in der Fläche und bei Volkswagen die Muskeln spielen. Verhandlungsführer Hartmut Meine droht bereits mit Warnstreiks, auch bei VW seien Aktionen noch während der Friedenspflicht möglich.

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Die Zeichen stehen auf Konfrontation: IG-Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine erwartet ab Februar schwierige Tarifverhandlungen bei Volkswagen.

Quelle: Holger Hollemann

Meine vertritt insgesamt fast 240.000 Mitarbeiter; darunter fallen auch Metallbeschäftigte aus Sachsen-Anhalt, die 115.000 Mitarbeiter im VW-Haustarif sowie die Beschäftigten bei den Volkswagen-Töchtern. Im Haustarif bei VW soll es - wie bundesweit - 5,5 Prozent mehr Geld geben, außerdem eine Ausbildungsplatzgarantie und einen „Zukunftsplan gute Arbeit“.

„Wir werden hart streiten müssen, um das Tarifpaket durchsetzen zu können. Das gilt für die Fläche und das gilt auch für Volkswagen“, sagte Meine gestern in Hannover. In der Fläche starten die Tarifverhandlungen Ende Januar. „Wir erwarten von den Arbeitgebern, dass spätestens zur zweiten Runde am 28. Januar ein Angebot auf dem Tisch liegt“, sagte der IG-Metall-Bezirkschef und verwies auf die zum 29. Januar auslaufende Friedenspflicht.

Bei VW starten die Verhandlungen am 4. Februar, die Friedenspflicht endet erst im März. Meine ließ aber keinen Zweifel, dass es bei VW auch ohne Warnstreikerlaubnis Hebel gebe. „Unsere Kollegen sind sehr aktiv auch in Zeiten der Friedenspflicht.“ Damit spielte er etwa auf denkbare Aufrufe zu Infoversammlungen während der Schichten an.

„Der Monat Februar wird der heiße Monat sein“, so Meine. Er begründete das frühe Spiel mit den Muskeln damit, dass die Metallarbeitgeber schon in einer „Nein-Sager-Ecke“ steckten.

htz

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