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VW-Tarifrunde: Osterloh erwartet erstes Angebot

Volkswagen VW-Tarifrunde: Osterloh erwartet erstes Angebot

Zum Start der Verhandlungen über den VW-Haustarif am Mittwoch, 4. Februar, erwartet Betriebsratschef Bernd Osterloh, dass Volkswagen ein erstes Angebot auf den Tisch legt „Ich hoffe, dass Volkswagen nicht den gleichen Fehler macht wie die Fläche“, sagte er mit Blick auf die stockenden Verhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie.

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Kundgebung vor dem VW-Verwaltungshochhaus: Am Mittwoch starten die Verhandlungen über den Haustarif bei Volkswagen.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Dort laufen nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden bereits die ersten Warnstreiks. Falls bei Volkswagen ebenfalls keine schnelle Einigung erzielt wird, dann könnte es bereits im Februar erste Protestaktionen in Wolfsburg geben. „Mal gucken, ob wir die Fläche nicht irgendwie unterstützen“, sagte Osterloh. Bei VW endet die Friedenspflicht eigentlich erst im März. Denkbar sind allerdings Aufrufe zu Infoversammlungen während der Schichten. In den vergangenen Tarifkonflikten waren Tausende Beschäftigte vor das Verwaltungshochhaus gezogen.

Im Haustarif bei VW soll es 5,5 Prozent mehr Geld geben, außerdem eine Garantie von 1400 Ausbildungsplätzen jährlich (derzeit sind es 1250) und einen „Zukunftsplan gute Arbeit“. Dabei geht es um Themen wie flexible Arbeitszeiten, bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben, Auszeit für Qualifizierung oder Gesundheitsförderung.

Im Gegensatz zur Fläche wird bei Volkswagen nicht über eine Altersteilzeit verhandelt. Bei VW gibt es bereits eine bestehende Regelung zum flexiblen Ausstieg aus dem Berufsleben. Osterloh erwartet aber, dass das Unternehmen im Gegenzug „mit ein paar zusätzlichen Forderungen“ in die VW-Tarifrunde einsteigen wird.

htz

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