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VW-Sparkurs macht Sorgen

Volkswagen VW-Sparkurs macht Sorgen

Das milliardenschwere VW-Sparprogramm ist auch auf der IZB ein Thema. Manche Zulieferer sehen die Pläne mit Sorge und fürchten einen steigenden Kostendruck.

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Zuliefererbörse: Manche Firmen machen sich Sorgen wegen des VW-Effizienzprogramms, andere sehen darin Chancen.

Quelle: Photowerk (bb)

Satte fünf Milliarden Euro soll die Marke VW bis 2017 einsparen und damit ihre Renditeschwäche ausbügeln. Welche Summe die Partnerunternehmen schultern sollen, das ist nicht bekannt. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen schätzt, dass VW rund drei Milliarden Euro bei den Zulieferern einsparen werde.

Die Branchen-Riesen auf der IZB geben sich aber gelassen. Continental-Sprecher Enno Pigge berichtet von einer „langjährigen, sehr vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Volkswagen“, auch beim Thema Preisgestaltung. Frank Bloser von BASF betont: „Wir werden gemeinsam an Verbesserungen der Prozesskosten arbeiten.“ Preisdruck seien die Zulieferer in der Branche außerdem seit Jahren gewohnt.

Hinter vorgehaltener Hand werden manche Chefs deutlicher. „Natürlich wird VW auf die Zulieferer zugehen. Wer sagt, dass er etwas anderes erwartet, der lügt“, erklärt ein Geschäftsführer. Er befürchtet: Weil für VW-Chef Martin Winterkorn Abstriche an der Qualität der Fahrzeuge ein Tabu seien, müsse an anderer Stelle umso mehr gespart werden.

Andere sehen im VW-Verbesserungsprogramm sogar Chancen für die Partnerunternehmen. „Herr Winterkorn hat gesagt, dass mehr Teile fremdvergeben werden sollen“, gibt Julius von Ingelheim, Vorstandssprecher der Wolfsburg AG, zu Bedenken. Dadurch könnten sich neue Aufträge für die Zulieferer ergeben.

htz

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