Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
VW-Skandal: Keine ernsthaften Risiken für Niedersachsen

VW-Abgas-Affäre VW-Skandal: Keine ernsthaften Risiken für Niedersachsen

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) fürchtet bislang keine Probleme für den Landesetat infolge der schweren Abgas-Krise bei Volkswagen. Derzeit führe die aktuelle Situation bei VW „zu keinen ernsthaften Risiken für den Landeshaushalt“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Hannover.

Voriger Artikel
VW kündigt auch in China Rückruf an
Nächster Artikel
Rekord: VW-Belegschaft spendet 460.000 Euro

VW-Skandal: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fürchtet vorerst keine Probleme für den Landesetat.

Quelle: Chris Niebuhr

Am Dienstag will Weil den Landtag über die aktuellen Entwicklungen im weltweiten Abgas-Skandal unterrichten.  

Das Land ist - zum überwiegenden Teil mittelbar über die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft (HanBG) - mit knapp 60 Millionen Stammaktien am Grundkapital der Volkswagen AG beteiligt. Weil: „Die aktuellen Kursverluste haben keine direkten Auswirkungen auf die HanBG oder den Landeshaushalt; ein Verkauf der Aktien steht nicht an, damit erfolgt keine Realisierung der aktuellen Verluste am Aktienmarkt.“ 

Über die noch unklare Dividendenauszahlung könnte das Land aber dennoch „mittelbar“ finanziell betroffen sein, wie Weil betonte. Die Einnahmen aus der Volkswagen-Dividende machen den wesentlichen Ertragsblock der HanBG aus. Für das Rekordjahr 2014 konnte das Land im Frühjahr gut 283 Millionen Euro Dividende für sich verbuchen.

Aufgrund der drohenden Milliarden-Strafzahlungen und Prozesskosten zeichnet sich bereits ab, dass die Dividendenauszahlung in diesem Jahr winzig ausfällt oder sogar ganz ausfällt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell