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VW-Rückruf dürfte Ende nächster Woche starten

Volkswagen-Abgas-Affäre VW-Rückruf dürfte Ende nächster Woche starten

Im Abgas-Skandal wird der Rückruf von rund 2,4 Millionen Diesel aus dem VW-Konzern laut Unternehmen voraussichtlich Ende nächster Woche starten. Das sagte ein VW-Sprecher am Mittwoch. Die erste Welle beinhalte den Pick-Up Amarok sowie Teile der Modellreihe VW-Passat.

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VW-Abgas-Affäre: Der Rückruf startet.

Quelle: EPA/ERIK S. LESSER/DPA

„Wir liegen genau im Zeitplan“, sagte der Sprecher. Das Ausrollen der Rückrufe gebe das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) schrittweise frei. Das hänge an den einzelnen technischen Lösungen für die vielen Hundert Varianten, die sich wegen der verschiedenen Motorgrößen, Modellreihen und Getriebevarianten ergeben. Daher kämen auch die Halteradressen aus dem KBA nur nach und nach. Zu der weiteren Abfolge und der Frage, wann zum Beispiel Deutschlands meistverkaufter Pkw VW-Golf erstmals an die Reihe kommt, konnte der VW-Sprecher noch keine Angaben machen. 

VW hatte bisher die Kalenderwoche vier als Start für die Rückrufe im Abgas-Skandal genannt. Das präzisierte der Sprecher nun weiter: Es deute aktuell alles darauf hin, dass Donnerstag oder Freitag (28. oder 29. Januar) die ersten Wagen in die Werkstätten rollen könnten. Die dazugehörigen Halter dürften in den nächsten Tagen Post bekommen. VW rechne mit dem Eingang der Adressen für Ende dieser Woche. 

Bei dem Rückruf soll für Motoren mit 1,2 Litern und 2,0 Litern Hubraum nur eine Software-Änderung nötig sein. Bei 1,6-Liter-Modellen soll zusätzlich ein Bauteil eingesetzt werden. Aus allen Wagen muss eine Software entfernt werden, die Abgaswerte manipuliert.  

Zuvor hatte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums am Mittwoch in Berlin gesagt, die Erteilung der endgültigen Freigabe für die Lösungen bei den drei betroffenen Motorgrößen (1,2 und 1,6 sowie 2,0 Liter Hubraum) durch das KBA stehe noch aus. Das bezog sich aber auf die Gesamtzahl aller 2,4 Millionen Wagen. Den Start machen die 2,0-Liter-Maschinen.

dpa

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