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VW-Machtpoker in Salzburg: Heute Erklärung

Volkswagen VW-Machtpoker in Salzburg: Heute Erklärung

Im Machtkampf bei Volkswagen zeichnet sich keine schnelle Lösung ab. Gestern kam der engste Kreis des VW-Aufsichtsrats zusammen, um über einen Ausweg aus der Führungskrise zu beraten. Das sechsköpfige Präsidium des Kontrollgremiums traf sich im österreichischen Salzburg. Heute soll das Gremium eine Erklärung abgeben.

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Diskussion um Martin Winterkorn: Heute soll es eine Erklärung geben.

Dies werde „im Laufe des Tages“ geschehen. Zum Inhalt wurde zunächst nichts bekannt. Das Präsidium stellt mit seinen sechs Personen den Kern des 20-köpfigen Kontrollgremiums. Ob die Erklärung nur Zwischenstände liefert oder die Führungskrise in dem Konzern nach rund einer Woche Hängepartie abräumen soll, war gestern Abend ungewiss. Klar war gestern Abend nur: Winterkorn bleibt mindestens bis heute VW-Chef. Denn den Abgang Winterkorns hätte der Konzern umgehend vermelden müssen.

Das Sondertreffen in Salzburg hatte gegen 15 Uhr begonnen und sich länger hingezogen als zunächst angenommen. Mit von der Partie war auch VW-Chef Martin Winterkorn. Vor knapp einer Woche war VW-Patriarch und Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ öffentlich „auf Distanz zu Winterkorn“ gegangen und hatte ihm damit das Vertrauen entzogen.

Nach der öffentlichen Attacke von Piëch ging es bei dem Treffen im österreichischen Salzburg offenbar um Winterkorns berufliche Zukunft bei VW. Winterkorn will laut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) um eine Verlängerung seines 2016 auslaufenden Vertrags kämpfen. Auch nach dpa-Informationen waren strategische Fragen rund um den Kurs des Vorstandes zumindest ein wesentlicher Bestandteil des Sondertreffens.

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