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VW-Konzernabend: Produktfeuerwerk der Superlative

Volkswagen VW-Konzernabend: Produktfeuerwerk der Superlative

Paukenschlag in Frankfurt: Am Vorabend der weltweit größten Automobilmesse IAA zündete Volkswagen erwartungsgemäß ein Produktfeuerwerk der Superlative. Beim Konzernabend in der Fraport-Arena  zeigte VW den 3500 Gästen die Weltneuheiten seiner mittlerweile zwölf Marken.

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Pompöse Show: Am Vorabend der Automesse IAA präsentierte VW-Chef Martin Winterkorn (r.) den neuen Golf Sportsvan, den Nachfolger des Golf Plus. Begleitet wurde der Konzernabend von einem Auftritt der Pet Shop Boys.

Quelle: Foto: W. Meinertshagen

Die erste gute Nachricht des Abends: Volkswagen hat in den ersten acht Monaten 2013 mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahreszeitraum. Von Januar bis Ende August seien weltweit 6,2 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ausgeliefert worden, plus 4,5 Prozent, sagte Konzernchef Martin Winterkorn am Rande der Veranstaltung.

Vor den Augen von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch und seiner Ehefrau Ursula rollten die neuen Konzern-Modelle in einer atemberaubenden Show mit der britischen Kult-Band Pet Shop Boys auf die Bühne. Angeführt vom heiß erwarteten Golf Sportsvan. „Wie Sie sehen, haben wir den Golf Plus fast komplett neu erfunden“, sagte VW-Entwicklungschef Heinz-Jakob Neußer zum dynamischeren Nachfolger des Hochdach-Golf. „Wir werden die Serie Mitte 2014 auf den Markt bringen“, so Neußer.

Die Gruppe Pet Shop Boys tritt beim Volkswagen Konzernabend auf.

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VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh äußerte sich zuversichtlich: „Der neue Sportsvan ist ein tolles Auto. Ich bin mir sicher, dass wir damit auch wieder Maßstäbe bei Technik und Design setzen. Die Kolleginnen und Kollegen in Wolfsburg sind stolz auf das Fahrzeug“, sagte Osterloh der AZ/WAZ.

VW-Chef Winterkorn bekräftigte das Ziel von Volkswagen, bis 2018 auch Marktführer bei der Elektromobilität zu sein. Bis 2014 sollen zunächst 14 Modelle mehrerer Konzern-Marken mit Elektro- oder Hybrid-Antrieben ausgestattet werden. Auf der Bühne standen gestern auch der E-Golf und der E-Up. „Wir starten genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagte Winterkorn. Er betonte: „Das Elektroauto darf keine rollende Verzichtserklärung sein, es muss die Kunden in jeder Hinsicht überzeugen.“

wms/htz

VW auf der IAA - Piëch: „Mir geht es gut“

Zu den Spekulationen über einen bevorstehenden Personalumbau bei Volkswagen hat gestern auch VW-Chef Martin Winterkorn Stellung genommen. Am Rande der IAA wies er diese gegenüber dem „RTL Nachtjournal“ deutlich zurück. „Da ist zunächst einmal überhaupt nichts dran“, sagte Winterkorn zu dem Gerücht, VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch wolle bald aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten abgeben. „Der Mann ist noch hellwach, ist in der Blüte seines Lebens, möchte ich fast sagen.“ Piëch  selbst sagte: „Mir geht es gut.“ Dem NDR-Hörfunk berichtete er, dass er noch Jahre lang Chef des Kontrollgremiums bleiben wolle – mindestens bis zum Auslaufen seines aktuellen Vertrages im Jahr 2017.

Eine immer umweltbewusstere Kundschaft und junge Trends wie Car-Sharing stellen die Autobauer nach Überzeugung von VW-Chef Martin Winterkorn vor große Herausforderungen. „Das Automobil hat es schwerer als noch vor 10 oder 20 Jahren“, so Winterkorn. „Wir stehen mitten in einem fundamentalen Wertewandel . Viele junge Menschen haben ein verändertes Verhältnis zum Auto.“ Es werde als Verkaufsargument zunehmend entscheidend, wie verantwortungsvoll ein Konzern etwa mit der Umwelt oder seiner Belegschaft umgehe. „Die Menschen stellen mehr denn je Fragen an einen Konzern wie Volkswagen.“

 

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