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VW-Konzern verkaufte im März mehr Autos

Volkswagen VW-Konzern verkaufte im März mehr Autos

Noch eine wichtige Nachricht gab es gestern für VW: Im März stiegen die weltweiten Auslieferungen des Gesamt-Konzerns um gut zwei Prozent auf 968.300 Fahrzeuge.

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Vertriebschef Klingler warnt aber: „Das Jahr wird kein Selbstläufer“

Seit Jahresbeginn legten die Auslieferung der zwölf Marken des Konzerns weltweit um 1,8 Prozent auf 2,49 Millionen Fahrzeuge zu. Trotzdem dürfte VW vor einem schwierigen Jahr stehen. Die Verkaufszahlen aus den ersten drei Monaten zeigten, dass 2015 „kein Selbstläufer wird“, sagte Vertriebschef Christian Klingler.

Besonders die Marke VW steht unter Druck und verzeichnet seit einem halben Jahr sinkende Verkaufszahlen. Ausgleichen können das derzeit die Schwestermarken Audi, Porsche, Seat und Skoda mit kräftigen Zuwächsen.

Doch mit China geht dem mit Abstand wichtigstem VW-Markt die Puste aus. Nach Jahren mit hohem Wachstumstempo legte der Konzern dort im ersten Quartal nur um zwei Prozent zu. Dabei wuchs der Markt deutlich schneller. VW-China-Chef Jochem Heizmann hatte im März gesagt, dort legten zuletzt vor allem die Segmente zu, in denen VW nicht präsent ist: kompakte SUV-Geländewagen und Autos im Billigsegment. Ein solches „Budgetcar“ ist bei VW zwar schon lange in Planung, aber es gibt nach wie vor keinen Termin, wann es zu den Händlern rollen soll.

WAZ-INFO: Die Marken

Volkswagen Pkw: Die Marke VW lieferte von Januar bis März 1,48 Millionen Autos aus (2014: 1,50 Millionen), ein Minus von 1,3 Prozent.

Audi: Die Premiumtochter Audi verkaufte 438.200 Wagen (412.800), ein Zuwachs von 6,1 Prozent.

Porsche: Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche lieferte in drei Monaten insgesamt 51.100 Fahrzeuge aus (38.700; + 32,2 Prozent).

Skoda: Die Marke Skoda verkaufte 265.100 Autos (247.200; + 7,2 Prozent).

Seat: Seat lieferte bis Ende März 102.700 Fahrzeuge aus (93.400; +10,0 Prozent).

VW-Nutzfahrzeuge: Die VW-Nutzfahrzeugsparte lieferte 108.200 Fahrzeuge aus (103.200; + 4,8 Prozent).

MAN: Der Lkw- und Bushersteller MAN verkaufte 22.100 Fahrzeuge (26.400; - 16,4 Prozent).

Scania: Scania verkaufte 17.500 schwere Lastwagen und Busse (18.800; -7,1 Prozent).

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