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VW-Konzern schwenkt auf Sparkurs ein

Volkswagen VW-Konzern schwenkt auf Sparkurs ein

Der VW-Konzern schwenkt auf einen klaren Sparkurs ein und will stärker denn je alle Ausgaben auf den Prüfstand stellen. Bei der Vorlage der Quartalszahlen betonte VW-Chef Martin Winterkorn gestern: „In dem überaus harten wirtschaftlichen Umfeld sind die Ziele, die wir uns für das laufende Geschäftsjahr gesetzt haben, sehr ambitioniert.“

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Bilanz nach drei Quartalen: Volkswagen-Konzern muss 300 Millionen Euro aufholen.

Dazu passen die neusten Zahlen, wonach der VW-Konzern zuletzt im dritten Quartal operativ zwar zulegte, den Planungen auf Jahressicht aber leicht hinterherhinkt. Mit nunmehr 8,56 Milliarden Euro Gewinn vor Zinsen und Steuern für die ersten neun Monate muss sich VW zum Jahresende strecken, um das 2013-Ziel von 11,5 Milliarden Euro zu erreichen. Das Loch ist rund 300 Millionen Euro groß. Winterkorn betonte, bei „zentralen Fahrzeugprojekten, Kerntechnologien und der weiteren Internationalisierung“ gebe es keine Abstriche. Aber: „Disziplin bei Investitionen und Kosten ist und bleibt das Grundprinzip unserer Planungen.“

Im dritten Quartal verbuchte VW 2,78 Milliarden Euro Gewinn vor Steuern – 20 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Umsatz sank im selben Zeitraum leicht auf 47 Milliarden Euro. Unterm Strich gab es Einbrüche, was jedoch an buchhalterischen Effekten aus der Porsche-Übernahme im Vorjahr liegt. Der Überschuss im dritten Quartal sank um 83 Prozent auf 1,91 Milliarden Euro.

Starke Zahlen liefert Porsche, der Sportwagenhersteller steuert in den ersten neun Monaten 9,65 Milliarden Euro Erlöse bei. Mit ihrem Plus gleichen die Schwaben Rückgänge bei der Kernmarke VW, Audi und Skoda von 5,8 Milliarden Euro locker aus. Das gilt auch beim Gewinn.

Die Börse reagierte erfreut auf die Sparansagen. Die VW-Vorzugsaktie legte in der Spitze um fast fünf Prozent zu und war Spitzenreiter im Dax.

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