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VW-Konzern bleibt auf Rekord-Absatz-Kurs

Volkswagen VW-Konzern bleibt auf Rekord-Absatz-Kurs

Volkswagen bleibt nach elf Monaten klar auf Kurs zu einer neuen Bestmarke bei den Verkaufszahlen. Im November lieferte der Konzern 828.600 Fahrzeuge aus und damit 4,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Januar liegen die Verkaufszahlen bei 8,68 Millionen Autos, was einem Plus von 4,7 Prozent entspricht.

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Kurs Rekord-Absatz: Bei VW liegen seit Januar die Verkaufszahlen bei 8,68 Millionen Autos, was einem Plus von 4,7 Prozent entspricht.

Quelle: Archiv

„Der Volkswagen-Konzern zeigt sich trotz der anhaltend konjunkturellen Unsicherheiten sehr robust“, sagte Vertriebschef Christian Klingler. Vor allem auf dem weltgrößten Automarkt China legte VW weiter zu, hier verkaufte der Konzern 2013 bislang gut ein Drittel seiner Wagen. „Die Herausforderungen in den übrigen Weltmärkten bleiben aber unverändert bestehen“, betonte Klingler.

Dabei sehen die Zahlen für Europa von Monat zu Monat besser aus. Seit Januar liegt VW hier nur noch 1,3 Prozent im Minus. Dafür schwächelt die Marke VW in den USA: Dort brachen die Verkaufszahlen im November um mehr als 16 Prozent ein. Im Jahresverlauf entwickelten sich Audi (+ 7,4 Prozent), Porsche (+ 14,2 Prozent) und Seat (+ 10,5 Prozent) besonders gut. Skoda liegt mit 2,6 Prozent im Minus.

Volkswagen peilt 2013 einen neuen Verkaufsrekord mit 9,5 Millionen Fahrzeugen an (ohne MAN und Scania). Mit den schweren Nutzfahrzeugen in der Statistik könnte der Konzern das Jahr laut NordLB-Analyst Frank Schwope mit gut 9,7 Millionen Fahrzeugen abschließen – als Nummer zwei der Welt  hinter Toyota.

Die Marken

Volkswagen Pkw: Die Marke VW lieferte von Januar bis November weltweit 5,4 Millionen Autos aus (2012: 5,22 Millionen), ein Plus von 3,4 Prozent. Größter Einzelmarkt ist China mit 2,26 Millionen Autos.

Audi : Die Premiumtochter verkaufte weltweit 1,44 Millionen Fahrzeuge (1,31 Millionen) und erzielte damit ein Plus von 7,4 Prozent. Audi profitierte vom starken Wachstum in China (+ 19,7 Prozent).

Porsche : Der Sportwagenhersteller Porsche, seit August 2012 eine Marke im VW-Konzern, lieferte in elf Monaten insgesamt 147.300 Fahrzeuge aus (141.100; + 14,2 Prozent).

Skoda : Die Marke Skoda verkaufte von Januar bis November 850.700 Autos (873.000), das waren 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Seat : Die spanische VW-Tochter Seat verkaufte bis Ende November weltweit 324.500 Wagen (293.700), ein Plus von 10,5 Prozent.

VW-Nutzfahrzeuge: Die Nutzfahrzeugtochter lieferte 502.800 Fahrzeuge aus (500.900), ein leichtes Plus von 0,4 Prozent.

Pläne für Südostasien: Autos vor Ort bauen

Volkswagen will auf den Zukunftsmärkten Südostasiens absehbar auch in Eigenregie produzieren. „Wir wollen unseren Marktanteil von aktuell gut einem Prozent in der Region deutlich steigern und am Wachstum teilhaben. Das geht nicht nur über den Import und Verkauf. Mittelfristig wollen wir für die jeweiligen Märkte auch Fahrzeuge vor Ort bauen“, sagte VW-Vertriebsvorstand Christian Klingler im aktuellen konzerninternen Magazin für Führungskräfte.

Bisher lässt VW im sogenannten Asean-Raum rund um Thailand und Indonesien nur einige teilzerlegte Modelle von zwei örtlichen Partnern montieren, ist also auf Hilfe angewiesen. Klarer Marktführer ist Toyota mit einem Marktanteil von einem Drittel.

Volkswagens Zukunft entscheide sich mehr und mehr auch in Südostasien, gab VW-Chef Martin Winterkorn im Frühjahr die Marschroute vor. Laut dem VW-internen Magazin läuft die Planung für mehr Asean-Produktion in Eigenregie auf Hochtouren, es gebe aber noch keine Beschlüsse.

„Entsprechende Gespräche werden bereits geführt. Entscheidungen über neue Asean-Standorte sind aber noch nicht gefallen.“ In der Autobranche ist es kein Geheimnis, dass bei Fabrikplänen für Schwellenländer neben Standortfaktoren wie Infrastruktur und Arbeitskräfte auch um Subventionen gepokert wird.

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