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VW-Konzern: Absatz-Minus im Mai

Volkswagen VW-Konzern: Absatz-Minus im Mai

Das fehlende Tempo in China und teils dramatische Einbrüche auf anderen Märkten haben den jahrelangen Absatz-Höhenflug des Volkswagen-Konzerns beendet. Auch für den Monat Mai vermeldete Europas größter Autobauer gestern ein Minus bei seinen Auslieferungen.

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VW-Konzern: Die weltweiten Auslieferungen sanken im zweiten Monat in Folge.

Die Verkäufe gaben im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,6 Prozent auf 858.000 Fahrzeuge nach.

Bereits im April hatte sich ein Minus von 1,3 Prozent ergeben. Mit dem zweiten Monatsrückgang in Folge reißt bei Volkswagen eine rund fünfeinhalb Jahre lange Erfolgsgeschichte ab. Vor dem aktuellen Minus in diesem Frühjahr hatte es zuletzt Ende 2009 einen Verlust gegeben.

Seit Januar steigerte der VW-Konzern die weltweiten Auslieferungen mit 4,2 Millionen Fahrzeugen im Jahresvergleich noch leicht um 0,3 Prozent (Januar bis Mai 2014: 4,19 Millionen). Ende März lag das Plus noch bei 1,8 Prozent.

Einbußen mit zweistelligen Absatzrückgängen musste VW in den ersten fünf Monaten in Brasilien und Russland hinnehmen. „Die uneinheitliche Entwicklung der Märkte prägt den bisherigen Jahresverlauf“, sagte VW-Vertriebsvorstand Christian Klingler. „In der Region Südamerika und im Einzelmarkt Russland bleibt die Marktlage angespannt.“ Dagegen konnten die VW-Konzernmarken ihre Verkäufe in Europa deutlich steigern.

„Die neue Normalität zeigt sich unterdessen in China, wo sich die Marktsituation wie erwartet verändert hat“, so Klingler. Dort sank die Zahl der Auslieferungen um 1,1 Prozent auf 1,49 Millionen Autos.

htz

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