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VW-Idee des Monats: Der Trick mit dem Kabel an der Kamera

Volkswagen VW-Idee des Monats: Der Trick mit dem Kabel an der Kamera

VW-Mitarbeiter Andreas Liebscher (35) aus Stendal hat mit einem guten Einfall dafür gesorgt, dass der Einbau der Rückfahrkamera in das Modell Tiguan künftig effizienter funktioniert.

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Idee des Monats: Andreas Liebscher (li.) zeigt Meister Sven Heinemann, wie sich der Einbau der Rückfahrkamera verbessern lässt.

Das Unternehmen spart dadurch jährlich 140.000 Euro. Das Volkswagen Ideenmanagement in Wolfsburg zeichnete den Vorschlag gestern als Idee des Monats aus. Aufs erste Halbjahr gerechnet freut sich VW über einen Rekord.

Die Rückfahrkamera „Rear Assist“ hilft Autofahrern beim Rückwärtsfahren. Sie sehen den Bereich hinter dem Fahrzeug und bekommen als Einparkhilfe Fahrspuren eingeblendet.

In der Fertigung kam es beim Anschließen der Rückfahrkamera an das Radio jedoch gelegentlich zu Problemen, so dass das Steckergehäuse ausgetauscht werden musste. Hier setzt Andreas Liebschers Verbesserungsidee an.

„Bisher wurde das Steckergehäuse mit der Leitung nach oben eingebaut. Dabei wurde das Kabel geknickt und das Gehäuse konnte brechen“, so Liebscher, der seit zehn Jahren für VW arbeitet. Der 35-Jährige, der sich im Unternehmen zum Automobilbauer IHK qualifiziert hat, löste das Problem mit der Idee, das Steckergehäuse mit der Leitung nach rechts einzubauen.

Holger Heitmann, Leiter Montage Fertigung 2: „Durch den Verbesserungsvorschlag läuft die Produktion des Tiguan in Zukunft noch reibungsloser.“ Liebscher habe „mit seiner genial einfachen Idee“ geholfen, Material- und Arbeitskosten zu senken.“

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