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VW-Falschangaben rufen Staatsanwaltschaft auf den Plan

VW-Abgas-Skandal VW-Falschangaben rufen Staatsanwaltschaft auf den Plan

Wolfsburg/Braunschweig. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig prüft auch im VW-Skandal um falsche CO2-Angaben die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. „Wir prüfen das natürlich, das ist unsere Aufgabe“, sagte Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe.

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Die Staatsanwaltschaft Braunschweig wird erneut im VW-Skandal tätig.

Quelle: dpa

Anders als im Fall der Abgas-Manipulationen bei Diesel-Motoren von VW sind wegen der frisierten CO2-Werte bislang keine Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingegangen. Der Vorgang befinde sich derzeit „im Bereich der Vorprüfung, ob der neue Sachverhalt Anlass für spätere Ermittlungen geben könnte“, erläuterte Ziehe. Eine Entscheidung darüber sei in der nächsten Woche zu erwarten.

Im Abgas-Skandal um manipulierte Diesel-Motoren ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig bereits gegen mehrere frühere und aktuelle Mitarbeiter von Volkswagen. Bei möglichen Ermittlungen wegen der falschen CO2-Werte und falscher Angaben beim Spritverbrauch würde die Staatsanwaltschaft davon unabhängig ein neues Strafverfahren einleiten. „Hier handelt es sich um einen anderen Sachverhalt mit vermutlich anderen handelnden Personen und anderen Fahrzeugen“, erklärte Ziehe.

dpa

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