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VW: Dürheimer wird Chef bei Bentley und Bugatti

Volkswagen VW: Dürheimer wird Chef bei Bentley und Bugatti

VW-Topmanager Wolfgang Dürheimer kommt zurück zu alten Bekannten. Nach einer Zwischenstation bei Audi übernimmt er zum Juni bei Bentley und Bugatti erneut das Steuer. Die zwei Edeltöchter spielen beim Konzernabsatz keine Rolle, sehr wohl aber beim VW-Qualitätsdenken.

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Rückkehr: Nach einer Zwischenstation bei Audi übernimmt VW-Topmanager Wolfgang Dürheimer zum Juni bei Bentley und Bugatti erneut das Steuer.

Quelle: Archiv

Der VW-Konzern besetzt die Führung seiner beiden Edelmarken Bentley und Bugatti neu. Der frühere Entwicklungsvorstand bei der VW-Tochter Audi, Wolfgang Dürheimer, übernimmt zum 1. Juni die Geschäfte bei Bentley und Bugatti von Wolfgang Schreiber. Zu Schreibers künftigen Aufgaben machte VW am Dienstag keine genauen Angaben, stellte aber eine "führende Funktion" in Aussicht.

Dürheimer hatte seine Arbeit bei Audi Mitte 2013 in einer größeren Rochade von Schlüsselpositionen an den VW-Entwicklungsstrategen Ulrich Hackenberg abgegeben, einen langjährigen Vertrauten von VW-Chef Martin Winterkorn.

Für Dürheimer, der zunächst Motorsport-Chef des Konzerns blieb, hatten die Wolfsburger schon damals "eine andere Funktion innerhalb des Konzerns" angekündigt. Dürheimer ist kein Unbekannter bei den Töchtern, die im Elsass und im englischen Crewe sitzen. 2011 hatte er die Doppelspitze bei Bentley und Bugatti schon einmal inne, bevor er im September 2012 zu Audi ging. Zudem soll Dürheimer künftig in Konzern-Gremien einziehen, die sich um Strategien für die Märkte USA und China kümmern. Auf ersterem kämpft VW mit hartnäckigen Problemen, letzterer ist entscheidend für das weitere Wachstum und das Ziel Weltmarktführerschaft bis 2018.

Bentley und Bugatti sind von den Stückzahlen her völlig unbedeutend für den Konzern. Die Edeltöchter leisten aber in ihren Nischen sehr wichtige Forschungsaufgaben für die gesamte VW-Welt, beispielsweise im Leichtbau. Ihre vergleichsweise hohen Margen erlauben das trotz des geringen Absatzes.

Diese Forschungsarbeit kommt zeitversetzt auch bei den Volumenmodellen zum Einsatz. Außerdem stellen beide Marken ein enormes Prestige für den Konzern dar. Bentley ist unter anderem Hoflieferant des britischen Königshauses.

dpa

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