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VW-Dienstleister: Mitarbeiter drohen mit Klage

Volkswagen VW-Dienstleister: Mitarbeiter drohen mit Klage

Eine angekündigte Lohnkürzung beim VW-Logistikdienstleister Ceva sorgt für Unruhe in der Belegschaft. Das Unternehmen informierte nach WAZ-Informationen bei einer Versammlung am Dienstag über die Pläne, von denen rund 70 frühere Schnellecke-Mitarbeiter betroffen sein sollen.

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Ceva: Wirbel um angekündigte Lohnkürzungen für ehemalige Schnellecke-Mitarbeiter.

Quelle: Foto: Archiv

Die Beschäftigten sind für die Materialversorgung im VW-Werk zuständig und waren im Januar 2013 im Rahmen eines Betriebsübergangs von Schnellecke zu Ceva gewechselt (WAZ berichtete). Für ihre Arbeitsverträge galt deshalb zunächst ein Bestandsschutz. Nach Darstellung von Teilnehmern der Versammlung soll nun das Lohnniveau „nach unten angepasst“ werden, angeblich geht es um Kürzungen von monatlich 150 bis zu 500 Euro. Zudem sollen drei Urlaubstage gestrichen werden.

„Die Verbesserungen, die wir bei Schnellecke erkämpft hatten, sollen uns wieder genommen werden“, so ein Ceva-Mitarbeiter. Darüber herrsche große Unzufriedenheit im Kollegenkreis. Man habe bereits die IG Metall um Hilfe gebeten und werde rechtliche Schritte einleiten.

„Wir werden selbstverständliche alle rechtlichen Aspekte prüfen“, sagte Wolfsburgs IG-Metall-Chef Hartwig Erb. Das gelte für jeden einzelnen Vertrag von jedem IG-Metall-Mitglied, der der Gewerkschaft vorliegt. Insbesondere seien hier aber der Ceva-Betriebsrat und Verdi gefragt, da unter den DGB-Gewerkschaften für den Bereich Logistik die Gewerkschaft Verdi zuständig sei. Ceva äußerte sich gestern auf WAZ-Anfrage nicht.

htz

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