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VW-Dienstleister: IG Metall für Standorterhalt

PSW automotive engineering VW-Dienstleister: IG Metall für Standorterhalt

Der Betriebsrat der Audi-Tochter PSW automotive engineering will sich für den Erhalt des Wolfsburger Standortes einsetzen. Das erklärte die IG Metall am Montag.

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PSW-Standort im Heinenkamp: Betriebsrat und IG Metall wollen die Arbeitsplätze in Wolfsburg erhalten.

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg. Nach dem WAZ-Bericht über die geplante Schließung der Niederlassung im Gewerbegebiet Heinenkamp wurde am Freitag die Belegschaft des VW-Ingenieurdienstleisters informiert. „Es trifft beim Betriebsrat auf komplettes Unverständnis“, sagte Dietmar Brennecke, zuständiger Betriebsbetreuer der IG Metall, am Montag der WAZ.

Der Betriebsrat von PSW automotive engineering sei von den Plänen der Geschäftsführung völlig überrascht worden. Die Arbeitnehmervertreter hätten sofort Gegenvorschläge gemacht, um den Standort erhalten zu können, berichtete Brennecke. Ein Datum für die geplante Aufgabe der Niederlassung im Heinenkamp sowie Gründe für diesen Schritt seien bislang nicht genannt worden. Neben Wolfsburg steht nach WAZ-Informationen auch der PSW-Standort in München vor dem Aus. Betroffen sind jeweils etwa 30 Mitarbeiter.

Die IG Metall will sich nun für die Belegschaft in Wolfsburg einsetzen. „Es geht ja nicht um eine Fertigung, die eingestellt wird, weil das Produkt nicht mehr benötigt wird. In dem Betrieb arbeiten hochqualifizierte Ingenieure an Zukunftsthemen. Deshalb verstehe ich das nicht“, sagte Brennecke. Ein Angebot des Unternehmens, die Mitarbeiter an anderen Standorten weiterzubeschäftigen, gebe es bislang nicht.

PSW automotive engineering ist eine hundertprozentige Tochter der VW-Konzernmarke Audi mit Hauptsitz in Gaimersheim bei Ingolstadt. Das Unternehmen beschäftigt bundesweit 1000 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in Ingolstadt, München und Wolfsburg.

htz

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