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VW: Das „Casino“ ist jetzt für alle Beschäftigten geöffnet

Restaurant im Markenhochhaus VW: Das „Casino“ ist jetzt für alle Beschäftigten geöffnet

Der Betriebsrat sieht es als Zeichen für den Kulturwandel bei VW. Nach fast 60 Jahren können ab sofort alle Beschäftigten imRestaurant „Casino“ im Markenhochhaus zu Mittag essen. Zuvor war dies ein Privileg der Vorstände und Top-Manager.

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In der „Casino“-Küche: Tobias Ringleb, Matthias Disterheft, Dirk Bente, David Morgner und Hendrik Joswig.

Wolfsburg. Vor über 30 Jahren hat Dirk Bente bei Volkswagen Restaurantfachmann gelernt, Heute ist er Chef des Küchen- und Serviceteams aus dem Markenhochhaus. Die Casino-Öffnung für alle Werksangehörigen war für ihn ein besonderer Moment: „Wir waren alle sehr gespannt, wie das Angebot bei den Kollegen ankommt.“ Jetzt herrscht im „Casino“ mittags Hochbetrieb. „Das macht dem Team großen Spaß“, so Bente.

Betriebsrat Matthias Disterheft sagt: „Mit seinem Ambiente ist das Casino ein besonderer Ort. Dass hier jetzt alle VW-Beschäftigten essen können, ist ein klares Zeichen für den Kulturwandel bei Volkswagen.“

Täglich von 11.30 bis 14.30 Uhr ist das Restaurant mit seinen 80 Plätzen geöffnet. Wer mit seinem Werksausweis nicht für das Markenhochhaus freigeschaltet ist, bekommt am Empfang einen Gästeausweis.

Küchenchef Tobias Ringleb: „Bei Anspruch und Qualität der Casino-Küche machen wir keine Abstriche. Alle Kollegen haben ihr Küchen- und Servicehandwerk von der Pike auf gelernt. Bei der Auswahl der Speisen setzen wir auf regionale und saisonale Produkte.“ Die wöchentliche Speisekarte kann im Volkswagen Portal eingesehen werden. Dazu kommt wechselnd ein Tagesgericht.

Eine Neuerung hat sich das „Casino“-Team einfallen lassen. Ringleb: „Wir bieten jetzt Kochkurse für Kolleginnen und Kollegen an.“ Termine für einen Patisseriekurs mit Konditorin Gabriele „Sugar“ Jänick und einen Kursus rund um das Thema Fleisch stehen bereits fest. „Weitere Kurse, zum Beispiel zu vegetarischem Kochen, sollen folgen“, so Ringleb.

Foto: Service wird groß geschrieben: Dirk Bente und Pamela Petri.

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