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VW-Chef will mehr Silicon Valley bei Volkswagen

VW-Abgas-Skandal VW-Chef will mehr Silicon Valley bei Volkswagen

 „Den Mutigen gehört die Zukunft bei Volkswagen. Wir brauchen ein Stück mehr Silicon Valley, gepaart mit der Kompetenz aus Wolfsburg, Ingolstadt, Stuttgart und den anderen Konzernstandorten.“ Dies sagte VW-Chef Matthias Müller am Donnerstag in Wolfsburg zu den Folgen des Abgas-Skandals.

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Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

+++ VW verkleinert Flugzeugflotte - Airbus wird verkauft

Volkswagen verkleinert angesichts des Konzernumbaus auch seine eigene Flugzeugflotte. Ganz ohne eigene Flugzeuge gehe es nicht, sagte Konzernchef Matthias Müller am Donnerstag in Wolfsburg. Ein eigener Airbus sei dafür aber nicht nötig. Die Maschine werde verkauft, sagte Müller. VW betreibt eine eigene kleine Fluglinie, die über mehrere Maschinen verfügt, darunter ein Airbus A319. Das Unternehmen operiert unter anderem vom Flughafen Braunschweig-Wolfsburg aus und ist unter dem Namen Lion Air Services in George Town auf den Cayman Islands registriert.

+++ Pötsch: 450 Experten arbeiten an Aufklärung des VW-Skandals

Im Volkswagen-Konzern arbeiten derzeit etwa 450 Experten an der Aufklärung der Abgas-Affäre. Neben der internen Revision gehören dazu auch die Mitarbeiter der US-Kanzlei Jones Day, die der Aufsichtsrat beauftragte. „Beide Gruppen arbeiten unabhängig voneinander“, sagte Chefaufseher Hans Dieter Pötsch am Donnerstag.

Aussagen zu den betroffenen Personen, die für die Manipulationen an Millionen Dieselmotoren verantwortlich sind, könne man aber noch nicht machen. Dies sei erst möglich, „wenn die Erkenntnisse absolut wasserdicht sind“. Ziel sei es, bis zur Hauptversammlung am 21. April 2016 einen vollständigen Überblick über die Ergebnisse zu liefern, sagte Pötsch.

+++ VW: “Überschaubare Zahl“ von Mitarbeitern an Manipulationen beteiligt

Die Volkswagen-Spitze hat bei der Suche nach Verantwortlichen für den weltweiten Diesel-Skandal weiterhin nur einen relativ kleinen Kreis von Verdächtigen im Visier. „Wir halten es für wahrscheinlich, dass nur eine überschaubare Zahl an Mitarbeitern aktiv zu den Manipulationen beigetragen hat“, berichtete Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch am Donnerstag bei der Vorlage eines Zwischenstands zu den Ermittlungen in Wolfsburg. 

Inzwischen habe man über 1500 elektronische Datenträger von Beschäftigten eingesammelt, um Spuren und Hinweise auf den Ursprung der Affäre zu finden. Es seien zudem 87 ausführliche Interviews im Rahmen der Ermittlungen geführt worden. „Viele weitere werden noch folgen“, kündigte Pötsch an. 

Als Reaktion auf den Skandal werde VW unter anderem in der Entwicklungsarbeit strenger auf die Einhaltung von Regeln zu achten. So werde etwa bei der Software-Entwicklung für Motorsteuergeräte konsequent auf das Vier-Augen-Prinzip gesetzt, um Manipulationen zu erschweren.

+++ Chefaufseher: Abgasaffäre größte Bewährungsprobe in VW-Geschichte

VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch hält die Abgaskrise für die bisher größte Bewährungsprobe in der Geschichte von Europas größtem Autobauer. „Die Krisenfolgen werden vermutlich beträchtlich sein“, sagte der oberste Kontrolleur am Donnerstag in Wolfsburg mit Blick auf die finanziellen Folgen der Manipulationen von Millionen Dieselmotoren. Pötsch informierte zusammen mit Vorstandschef Matthias Müller über den Stand der Aufarbeitung. „Die vergangenen zwei Monate waren für uns beispiellos - niemand hier hat sich vorstellen können, dass unser Unternehmen in eine Situation  geraten könnte, wie wir sie seit Ende September erleben.“ 

Europas größter Autobauer hatte zugegeben, in Millionen Dieselmotoren eine Software eingesetzt zu haben, die Daten zum Ausstoß der gesundheitsschädlichen Stickoxid-Abgase schönte. In der Folge stürzte Volkswagen in eine schwere Krise. Für deren Bewältigung bildete der Konzern bisher Rücklagen von 6,7 Milliarden Euro.

+++ VW-Aufsichtsratschef Pötsch zur Aufklärung des Abgas-Skandals

„Alles kommt auf den Tisch, nichts wird unter den Teppich gekehrt.“  (VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch am Donnerstag in Wolfsburg zur Aufklärung des Abgas-Skandals bei Volkswagen.)

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