Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
VW-Chef hält sich Vertragsverlängerung offen

Volkswagen VW-Chef hält sich Vertragsverlängerung offen

Volkswagen-Chef Martin Winterkorn könnte sich an den Gedanken gewöhnen, den Konzern auch noch als Über-70-Jähriger zu lenken. „Man weiß es nie“, sagte der 67-Jährige dem Magazin „Stern“ auf die Frage nach einer möglichen Vertragsverlängerung.

Voriger Artikel
Weltpremiere: VW enthüllte den neuen Touran
Nächster Artikel
Sportcoupé-Studie in Genf: Ausblick aufs neue VW-Design

Den Konzern auch noch als Über-70-Jähriger zu lenken: Volkswagen-Chef Martin Winterkorn könnte sich an den Gedanken gewöhnen.

Quelle: Archiv

„Mein Vertrag endet 2016, und es hängt immer davon ab, wie die Situation ist. Ich hätte mir vor vier Jahren auch nicht vorstellen können, dass ich bis 69 arbeite“, sagte Winterkorn, der mit Auslaufen seines Kontraktes in knapp zwei Jahren auf die 70 zugehen wird. Der Schwabe ist der älteste Vorstandsvorsitzende eines Dax-Konzerns. Es gilt als wahrscheinlich, dass er nach dem Ende seiner Zeit als oberster Lenker des Tagesgeschäfts in den Aufsichtsrat wechselt, wo derzeit VW-Patriarch Ferdinand Piëch den Vorsitz hat.

Winterkorn äußerte sich ausführlich zur Regelung seiner Nachfolge. „Die Entscheidung, wer einmal mein Nachfolger wird, ist sicher keine einfache für den Aufsichtsrat.“ Ein „richtiges Kochbuch“ gebe es für den nächsten VW-Chef nicht, aber einige wichtige Kriterien: „Ein Volkswagen-Chef muss sicher eine große Affinität zu unseren Produkten haben“, so Winterkorn. „Er muss eine Nähe zum Kunden haben. Er muss eine Beziehung zu den Händlern haben, das ist sehr wichtig. Und er muss im Volkswagen-Konzern sicher eine gewisse Sozialverträglichkeit haben. Es kommt, wie immer, auf die Persönlichkeit an.“ Es helfe außerdem, ein Ingenieur zu sein.

Zum Kandidatenkreis zählt Winterkorn offenkundig Herbert Diess und Andreas Renschler – zwei Topmanager, die er gerade von der Konkurrenz in den Volkswagen-Vorstand gelotst hat. Aber auch unter den internen Führungskräften seien „mehrere dabei, die den Job genauso gut könnten“, wie er.

Dieser Text wurde aktualisiert!

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell