Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
VW-Chef gegen Zukäufe: Zwölf Marken reichen

Volkswagen VW-Chef gegen Zukäufe: Zwölf Marken reichen

VW-Konzernchef Martin Winterkorn hat sich entschieden gegen weitere Zukäufe ausgesprochen. „Momentan haben wir zwölf Marken. Das reicht mir auch“, sagte er der „PS-Welt“, dem Automagazin der „Welt am Sonntag“. Der Konzern werde organisch - also aus eigener Kraft und seiner derzeitigen Struktur - weiter wachsen.

Voriger Artikel
Tarifverhandlung: Bei Sitech stehen die Zeichen auf Sturm
Nächster Artikel
Schlechter Jahresstart für VW-Pkw-Kernmarke

Konzern-Produktion soll weiter steigen: Auch die Autotürme der Autostadt, in denen zur Auslieferung bereite Fahrzeuge geparkt werden, werden nicht leerer.

Quelle: dpa

Zuvor hatte es immer wieder Gerüchte über ein Interesse des VW-Konzerns an einer Übernahme etwa von Fiat Chrysler gegeben. 

Trotz allem verfolgt Winterkorn seinen Worten zufolge die Entwicklung bei Fiat aufmerksam. Das Verschwinden der Marke Lancia tue ihm „im Herzen weh“, sagte er dem Blatt. „Man sieht, was passieren kann, wenn man nicht aufpasst. Man muss in dieser Branche immer auf der Hut sein, darf den Erfolg nie als gesetzt nehmen.“ 

Die Position der Automobilindustrie sieht Winterkorn trotz der Bemühungen von IT-Riesen wie Apple oder Google, die mit dem Gedanken eines Einstiegs ins Autogeschäft spielen, insgesamt nicht in Gefahr. Er sei überzeugt: „Das Automobil als eines der komplexesten Industrieprodukte wird unsere ureigene Hoheit bleiben.“

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell