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VW-Chef Winterkorn: „Ich bin relativ gelassen“

Volkswagen VW-Chef Winterkorn: „Ich bin relativ gelassen“

Knapp eine Woche nach dem Salzburger Krisentreffen mit VW-Patriarch Ferdinand Piëch hatte Volkswagen-Vorstandschef Martin Winterkorn gestern in Hannover seinen ersten öffentlichen Auftritt. Mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) unterzeichnete Winterkorn eine Vereinbarung für ein neues Forschungszentrum des Fraunhofer-Instituts in Wolfsburg.

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Zeigte sich gelassen: VW-Chef Martin Winterkorn (r.) hatte gestern in Hannover seinen ersten Auftritt nach dem Salzburger Krisengipfel.

Quelle: Julian Stratenschulte

Bei den Gästen gab es aber zunächst kein anderes Thema als den Machtkampf bei Volkswagen. „Es gibt nichts Neues. Sie sehen: Ich bin relativ gelassen“, sagt Winterkorn auf die Frage von Journalisten nach der Führungskrise.

Mehr zu sagen hatte der VW-Chef zur millionenschweren Forschungsfabrik Open Hybrid LabFactory, die neben der Auto-Uni in Wolfsburg entsteht (WAZ berichtete). Als einer der Partner des Forschungszentrums, in dem es um Leichtbau für die Automobilindustrie geht, ist das renommierte Fraunhofer-Institut an Bord. „Das Auto der Zukunft und die Fabrik der Zukunft kann niemand im Alleingang entwickeln. Dazu brauchen wir starke Partner - in der Politik und in der Wissenschaft“, betonte Winterkorn.

Die Open Hybrid LabFactory unter Federführung der TU Braunschweig soll Mitte 2016 eröffnen. Auf 5200 Quadratmetern sollen 200 Wissenschaftler verschiedener Partner sowie 150 Studenten zum Thema wirtschaftlicher Leichtbau forschen.

Ex-VW-Komponentenvorstand Werner Neubauer, der Vorsitzender des Beirats der Open Hybrid LabFactory ist, sieht in der Forschungsfabrik ein zukunftsweisendes Projekt für die VW-Stadt: „Wolfsburg entwickelt sich von einer Arbeiterstadt zu einer Angestelltenstadt hin zu einer Wissenschaftsstadt“, so Neubauer.

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