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VW-Chef: Haben genug zu tun mit der Scania-Übernahme

Volkswagen VW-Chef: Haben genug zu tun mit der Scania-Übernahme

VW-Chef Martin Winterkorn hat Gerüchte über einen nahenden Zukauf für seine konzerninterne Nutzfahrzeugallianz zurückgewiesen. „Wir haben genug damit zu tun, die Scania-Integration voranzubringen“, sagte der VW-Vorstandsvorsitzende am Rande der Premiere des neuen Passat in Potsdam.

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Tor Ost: Volkswagen baut auch hier automatische Drehkreuze auf, wie es sie unter anderem schon am Tor 17 gibt.

Quelle: Photowerk (bs)

Zuvor hatten Analystenberichte für Wirbel gesorgt, wonach Daimler-Nutzfahrzeugchef und Ex-VW-Manager Wolfgang Bernhard bei einem Termin in Berlin gesagt haben sollen, dass die Wolfsburger angeblich eine milliardenschwere Übernahme des US-Nutzfahrzeugherstellers Paccar vorbereiteten.

Winterkorn sagte, VW habe zwar bekanntermaßen eine volle Kasse. „Aber 16, 17 Milliarden für Paccar hinzublättern ... „, sagte er, ohne den Satz zu Ende zu führen. So hoch ist derzeit Paccars Börsenwert.

Dass VW an einem Nutzfahrzeughersteller aus Asien oder den USA Interesse haben könnten, sorgte bereits häufiger für Spekulationen. Doch Volkswagen hatte erst kürzlich für knapp sieben Milliarden Euro die restlichen Aktien seiner schwedischen Nutzfahrzeugmarke Scania gekauft. Mit ihr und der Münchner Lkw-Tochter MAN will der VW-Konzern eine schlagkräftige Nutzfahrzeugallianz schmieden.

Langfristziel ist es, den Lkw-Weltmarktführer Daimler vom Thron zu stoßen. Von dort wechselt Anfang nächsten Jahres der frühere Daimler-Vorstand Andreas Renschler zu den Niedersachsen als dortiger neuer Nutzfahrzeug-Chef.

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