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VW: Böse Überraschung auf dem Lohnzettel

Volkswagen VW: Böse Überraschung auf dem Lohnzettel

Der Lohnzettel für den Januar wird vielen VW-Beschäftigten eine böse Überraschung bringen: Rund 2000 Mitarbeitern, die im vergangenen Jahr einen Neuwagen gekauft haben, wird Ende des Monats ein Betrag von bis zu 2063 Euro vom Entgelt abgezogen. Betriebsratschef Bernd Osterloh kritisiert das Vorgehen des Unternehmens mit scharfen Worten.

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Volkswagen: Der Betriebsrat kritisiert das Vorgehen des Unternehmens beim Einzug des geldwerten Vorteils aus dem Kauf eines Neuwagens.

Aufgrund eines Fehlers in der IT-Abrechnung sei der geldwerte Vorteil aus dem Kauf eines Neuwagens zunächst nicht berücksichtigt worden. Jetzt werde der Betrag kurzfristig und ohne vorherige Ankündigung eingezogen. „Das ist ein rücksichtsloses Vorgehen. Für Kolleginnen und Kollegen kann das bedeuten, dass sie am Ende des Monats kaum noch Geld für die laufenden Kosten wie Miete zur Verfügung haben“, sagte Osterloh. Der Betriebsratschef kritisierte weiter: „Es ist ein Unding, das eigene Unvermögen auf die Kolleginnen und Kollegen abzuwälzen.“

Betroffen sind laut Betriebsrat etwa 2000 VW-Beschäftigte in Deutschland, die im vergangenen Jahr einen Neuwagen zu Mitarbeiterkonditionen erworben haben. Der zu versteuernde geldwerte Vorteil liegt in einigen Fällen bei mehr als 2000 Euro. Über den jetzt anstehenden Abzug der Beträge vom Entgelt seien weder der Betriebsrat noch die Betroffenen rechtzeitig informiert worden, erklärte Osterloh. Das sei umso weniger akzeptabel, als der Fehler schon im Dezember bekannt gewesen sei.

Der Betriebsrat empfiehlt den Betroffenen, sich an das Unternehmen zu wenden und fordert „eine kulante Handhabung wie zum Beispiel die Gewährung eines Vorschusses zu Überbrückung“.

htz

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