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VW-Betriebsrat erklärt Details zu Stand bei Zukunftspakt

Volkswagen VW-Betriebsrat erklärt Details zu Stand bei Zukunftspakt

Im VW-Stammwerk in Wolfsburg hat am Donnerstag die mit Spannung erwartete außerplanmäßige Betriebsversammlung begonnen. Zunächst redete VW-Arbeitnehmerboss Bernd Osterloh. Der Volkswagen-Betriebsrat will die Mitarbeiter über die Fortschritte beim sogenannten Zukunftspakt informieren.

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Quelle: Archiv

Das berichteten Teilnehmer der nicht öffentlichen Veranstaltung am Vormittag.

Mit ihm sollen Reformen in der gewinnschwachen Kernmarke VW-Pkw mit langfristigen Sicherheiten für die Belegschaft vereint werden. Nach Osterloh sollten auch Vertreter des Vorstandes reden, danach sollte eine Aussprache folgen. 

Bei dem Pakt geht es etwa um Aufgaben der Fabriken, neue Produkte, Stückzahlen, Investitionen und die Belegschaftsstärke. Am Mittwoch hatten beide Seiten betont, einem raschen Abschluss nahe zu sein. Der Betriebsrat jedoch warnte auch: Der Pakt könne durchaus noch scheitern - besonders, falls VW für zentrale Zukunftsprodukte wie den Einstieg in die Batteriefertigung keine konkreten Zusagen mache. 

VW-Markenchef Herbert Diess unterstrich vor der Betriebsversammlung, dass die Jobs der Stammbelegschaft sicher seien - im Gegenzug sei aber auch die Bereitschaft für Veränderung nötig. Etwa, indem sich Mitarbeiter für andere, neue Aufgaben weiterqualifizieren. 

Ein Punkt der Pakt-Verhandlungen ist der Wandel zur Elektromobilität. Damit drohen klassische Aufgaben in der Produktion zu schwinden, etwa die Arbeit an Verbrennungsmotoren und herkömmlichen Getrieben. Auch der Trend zur vernetzten Mobilität mit digitalen Geschäftsmodellen verändert die bisherige Landschaft der Jobprofile im Autobau. 

Zuletzt hatte es einen VW-Zukunftstarifvertrag vor rund zehn Jahren gegeben. Der aktuelle Zukunftspakt soll bis Mitte November stehen.

dpa

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