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VW-Aufsichtsrat plant weitere Krisensitzungen

Volkswagen VW-Aufsichtsrat plant weitere Krisensitzungen

 In der kommenden Woche wird es in Wolfsburg wieder viel Gesprächsbedarf zur aktuellen Abgas-Krise geben. Dienstag spricht Neu-VW-Chef Matthias Müller erstmals zu den Beschäftigten bei einer Betriebsversammlung, tags drauf kommt der Aufsichtsrat zusammen. 

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Der VW-Aufsichtsrat wird am kommenden Mittwoch  erneut in Wolfsburg zu einer Krisensitzung zusammenkommen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Teilnehmerkreisen. Das 20-köpfige Gremium wird auf dem Werksgelände erneut über die weitere Entwicklung in der Abgas-Affäre sprechen. Dabei wird es sowohl um weitere personelle Konsequenzen als auch um Ergebnisse der internen Aufarbeitung des Skandals gehen.  

Seit Bekanntwerden der Manipulationen an weltweit rund elf Millionen Dieselfahrzeugen ist das Kontrollgremium von Europas größtem Autokonzern sowie das ihm vorgeschaltete Präsidium bereits mehrfach zu Beratungen zusammengekommen.   Einen Tag vor der Aufsichtsratssitzung soll es am Dienstag auf dem Werksgelände zudem auch eine Betriebsversammlung für die VW-Mitarbeiter geben. Bei der nicht öffentlichen Veranstaltung wird neben Gesamtbetriebsratschef Bernd Osterloh auch der neue VW-Chef Matthias Müller sprechen. „Der Informationsbedarf der Mitarbeiter ist sehr groß“, sagte ein Sprecher auf Anfrage der dpa in Hannover. 

Am 20. September war herausgekommen, dass VW in den USA mit einem Computerprogramm die Abgaswerte bei Dieselwagen manipuliert hat. Dem Konzern drohen deshalb weltweit Strafzahlungen in Milliardenhöhe. Bereits am 3. September soll Volkswagen gegenüber der amerikanischen Umweltbehörde EPA die Manipulation eingeräumt haben. Nach Konzernangaben sind in Deutschland rund 2,8 Millionen Fahrzeuge mit der Betrugssoftware ausgestattet.

dpa

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