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VW-Aufsichtsrat empfiehlt Entlastung des Vorstands

Vor Hauptversammlung VW-Aufsichtsrat empfiehlt Entlastung des Vorstands

Volkswagen sieht im Diesel-Skandal weiterhin keine Anzeichen für eine Mitschuld von Vorstandsmitgliedern. Der Aufsichtsrat schlägt der Hauptversammlung am 10. Mai in Hannover deswegen vor, den kompletten Vorstand für das Jahr 2016 zu entlasten.

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Der Vorstand der Volkswagen: Der Aufsichtsrat empfiehlt die Entlastung aller Mitglieder.

Quelle: dpa

Wolfsburg. Das teilte das Unternehmen am Dienstag nach einer Sitzung des Aufsichtsrats in Wolfsburg mit. Dieser Entscheidung sei eine umfassende rechtliche Prüfung vorangegangen. „Die Grundlage dieser Prüfung bildeten die umfassenden Untersuchungsergebnisse der US-amerikanischen Anwaltskanzlei Jones Day“, teilte VW mit. „Der Aufsichtsrat drückt damit sein Vertrauen in den gesamten Vorstand aus, die umfassende Neuausrichtung des Konzerns weiter erfolgreich voranzutreiben“, hieß es weiter.

Ausdrücklich wies der Aufsichtsrat darauf hin, dass Volkswagen mit der nun vorgeschlagenen Entlastung durch die Hauptversammlung nicht auf mögliche Schadensersatzansprüche gegen einzelne Vorstandsmitglieder verzichtet. Seit Beginn der Diesel-Krise prüft der Aufsichtsrat, ob Forderungen gegen einzelne Manager erhoben werden müssen. „Diese Prüfung dauert an“, hieß es am Dienstag.

Darüber hinaus empfehlen Vorstand und Aufsichtsrat von Volkswagen der Hauptversammlung, ebenfalls alle Mitglieder des Aufsichtsrats zu entlasten. Auch der Neuregelung der Vergütungssysteme von Vorstand und Aufsichtsrat sollen die Aktionärsvertreter zustimmen.

Im vergangenen Jahr hatte die VW-Hauptversammlung den Konzern-Vorstand mit großer Mehrheit entlastet. Allerdings enthielt sich VW-Großaktionär Niedersachsen bei der Entlastung von Ex-Vorstandschef Martin Winterkorn und dem amtierenden VW-Markenchef Herbert Diess seiner Stimmen.

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