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VW-Aktionäre: Kritische Fragen trotz glänzender Geschäfte

Volkswagen VW-Aktionäre: Kritische Fragen trotz glänzender Geschäfte

Volkswagen lädt seine Aktionäre am Dienstag, 13. Mai, zur Hauptversammlung nach Hannover. Trotz eines guten Starts ins Jahr muss sich der Vorstand auf einige kritische Fragen der Anteilseigner gefasst machen.

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VW-Hauptversammlung in Hannover: Zum Aktionärstreffen gibt es wieder eine große Fahrzeugausstellung.

Die anhaltende Schwäche von Volkswagen in den USA dürfte ebenso wie die wachsende Abhängigkeit von China ein Thema sein. Einige Anteilseigner wollen mit Gegenanträgen sogar die Entlastung des VW-Vorstands verhindern - allein schon aufgrund der Stimmrechtsverteilung ist dies allerdings ein aussichtsloses Unterfangen.

Der „Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre“ begründet seinen Gegenantrag mit der angeblichen Lieferung von Wasserwerfern aus VW-Produktion an die „berüchtigte Militärpolizei von Rio de Janeiro“. Dies lasse sich nicht mit den konzerninternen Regeln zur guten Unternehmensführung vereinbaren. Zudem müsse Volkswagen seine Verstrickungen in die brasilianische Militärdiktatur von 1964 bis 1985 aufarbeiten, heißt es in dem Antrag. Kritik wird es auch wieder an der Höhe der Vorstandsgehälter geben. VW erklärte dazu: „Wir halten die Gegenanträge für unbegründet.“

Insgesamt dürfte die Hauptversammlung dank glänzender Geschäftszahlen ähnlich ruhig ablaufen wie im Vorjahr. Damals hatte VW seine Anteilseigner erstmals auf das Messegelände nach Hannover eingeladen. Der Veranstaltungsort und die Ausstellung aktueller Konzernmodelle seien sehr positiv aufgenommen worden, heißt es von VW.

Die Aktionäre erwarten pro Vorzugsaktie mit 4,06 Euro und pro Stammaktie mit 4,00 Euro eine um 50 Cent höhere Dividende als 2013. Außerdem soll die Hauptversammlung die VW-Aufsichtsräte Ahmad Al-Sayed, Ferdinand Oliver Porsche und Hans Michel Piëch erneut in das Kontrollgremium berufen. Ihre Wahl gilt als sicher.

htz

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