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VW-Airbus soll den Frieden mit Russland sichern

Firmenjet steht kurz vor dem Verkauf VW-Airbus soll den Frieden mit Russland sichern

Volkswagen hat einen Käufer für den konzerneigenen Airbus gefunden. Der frühere Firmenjet von Ex-VW-Chef Martin Winterkorn wird derzeit von der Lufthansa zum Aufklärer umgerüstet und soll später laut einem Bericht der „Welt“ bei einer Friedensmission der Bundeswehr zum Einsatz kommen.

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Airbus A319: Volkswagen verkauft den Firmenjet an die Lufthansa. Das Flugzeug soll einem Bericht zufolge für die Bundeswehr an einer Rüstungskontrollmission teilnehmen.

Quelle: Archiv

Wolfsburg. VW bestätigte der Zeitung, dass der Airbus A319 aus der Konzernflotte kurz vor dem Verkauf steht: „Das Flugzeug hat bislang noch keinen neuen Nutzer, wir haben aber einen seriösen Käufer gefunden - die Lufthansa Technik. Lufthansa Technik beabsichtigt, den Flieger umzubauen, um ihn dann weiterzuverkaufen.“ Zum weiteren Verwendungszweck äußerte sich VW nicht.

Wie die „Welt“ unter Berufung auf „informierte Kreise“ berichtet, soll die Lufthansa Technik in Hamburg in den Airbus Überwachungstechnik einbauen. Das Flugzeug werde damit zu einem deutschen „Open-Skies“-Modell. Das sind speziell ausgerüstete Flugzeuge, mit denen sich die Nato- und ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten durch gegenseitige Überflüge kontrollieren, um den Frieden zu sichern. Der Vertrag über den „offenen Himmel“ wurde 1992 nach dem Ende des Kalten Krieges geschlossen

Der Kaufpreis für den 16 Jahre alten VW-Airbus ist nicht bekannt. Neu würde er 90 Millionen Dollar kosten.

Winterkorns Nachfolger Matthias Müller hatte im Dezember 2015 angekündigt, die konzerneigene Flugzeugflotte mit zehn Firmenjets zu verkleinern. Bei den nunmehr neun VW-Flugzeugen handelt es sich laut „Welt“ um sieben Falcon-Modelle und zwei Cessnas.

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