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VDA-Chef: "Diesel nicht infrage stellen"

VW-Skandal VDA-Chef: "Diesel nicht infrage stellen"

Der Autoverband VDA hat die Abgas-Manipulationen bei Volkswagen scharf kritisiert. „Eine missbräuchliche Anwendung einer speziellen Motorensoftware - das geht nun wirklich überhaupt nicht“, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann am Mittwoch auf der IAA in Frankfurt. Der Verband nehme das Thema sehr ernst.

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Der Autoverband VDA verteidigt Dieseltechnologie: „Es handelt sich hier nicht um ein generelles Diesel-Problem."

Quelle: Rainer Jensen dpa

Allerdings dürfe nicht der Fehler gemacht werden, die Gesetzesverstöße eines Unternehmens in den USA zu nutzen, um Hunderte von Zulieferern und Herstellern unter Generalverdacht zu stellen. 

Gleichzeitig wehrte sich Wissmann gegen die allgemeine Kritik am Treibstoff Diesel: „Es handelt sich hier nicht um ein generelles Diesel-Problem, sondern es handelt sich um die illegale Anwendung einer speziellen Motorsoftware, um Tests zu schönen.“ 

Unabhängige Institute wie auch der TÜV hätten den Euro 6 Diesel x-fach getestet und dem Treibstoff „absolute Topwerte“ bei der Senkung von Schadstoffen bescheinigt. Der Fall in den USA stelle die Abgas-Nachbehandlung und Reinigung beim Diesel nicht generell infrage. Außerdem spiele der Diesel eine große Rolle auf dem Weg, CO2-Emissionen zu reduzieren, betonte Wissmann: „Und deswegen ist der Diesel auch unverzichtbar für die deutsche und internationale Automobilindustrie.“ 

Nach den Angaben des VDA ist jedes zweite Auto, das in Westeuropa neu zugelassen wird, ein Diesel. Der Marktanteil der deutschen Konzernmarken beim Diesel liegt in Westeuropa bei 53 Prozent.

dpa

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