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Unterstützung für Gewerkschafter in den USA

Volkswagen Unterstützung für Gewerkschafter in den USA

Das Präsidium des Weltkonzernbetriebsrates von VW tagte seit Anfang der Woche in Wolfsburg. Die wichtigsten Themen: die Entwicklung der Automobilindustrie und des VW-Konzerns sowie die Mitbestimmung im US-Werk in Chattanooga.

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VW-Produktion in den USA: Das einzige Konzern-Werk ohne Mitarbeiter-Mitbestimmung.

Quelle: Archiv

Der Präsident des Weltkonzernbetriebsrates, Bernd Osterloh, lobte den intensiven Austausch und die Diskussion. „Wir haben intensiv über Fragen einer ausgeglichenen und beschäftigungssichernden Auslastung aller Werke und neue Modelle für die Standorte diskutiert. Angesichts dieser Herausforderungen erweist sich unsere internationale Zusammenarbeit im Weltkonzernbetriebsrat als überaus wichtiges Gremium.“

Im Ringen um mehr Mitbestimmung für die 2500 Mitarbeiter der Volkswagen-Fabrik in den USA greift der mächtige Konzernbetriebsrat den Gewerkschaftskollegen vor Ort unter die Arme. Gestern verabschiedeten der Weltkonzernbetriebsrat, die IG Metall und der internationale Gewerkschaftsdachverband IndustriALL Global Union ein Schulungs- und Unterstützungsprojekt für die in den USA umstrittene Autogewerkschaft UAW. Der Generalsekretär des Weltkonzernbetriebsrates, Frank Patta, sagte: „Das Dokument ist ein Bekenntnis zur gewerkschaftlichen Organisation und zur bewährten Mitbestimmungspraxis bei Volkswagen.“

Die Erklärung enthält Einzelheiten zur Zusammenarbeit mit der UAW und der Unterstützung der amerikanischen Gewerkschaft. Unter anderem sind Qualifizierungsmaßnahmen zu Fragen der Mitbestimmung und zum dualen Modell der Interessenvertretung vorgesehen. Ferner ist eine engere Anbindung an den Weltkonzernbetriebsrat vorgesehen.

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