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Unternehmer fordern Solidarität mit Volkswagen

Wolfsburg Unternehmer fordern Solidarität mit Volkswagen

Vier Wolfsburger Unternehmer stellen sich in der Abgas-Affäre demonstrativ hinter Volkswagen: Optiker Ehme de Riese, Maurermeister Velten Huhnholz, Landschaftsbau-Experte Carsten Busch und Malermeister Frank Rohrbach.

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Volkswagen den Rücken stärken: Ehme de Riese und weitere Unternehmer starten Solidaritäts-Anzeigen.

Quelle: Roland Hermstein

"Wir haben immer von VW profitiert, jetzt ist es an der Zeit, dass wir dem Konzern den Rücken stärken und das öffentlich zeigen“, erklärt Rohrbach. Das machen die vier Wolfsburger mit einer Zeitungsanzeige: Auf dem Foto stehen sie an einem Käfer-Cabrio, darüber der Satz: „Wir wissen, was wir haben... Volkswagen“. Der Spruch ist angelehnt an den alten Käfer-Werbeslogan.

Die Idee zu der Aktion hatte Ehme de Riese. „Wir müssen jetzt zeigen: Ganz Wolfsburg steht hinter VW“, erklärt der Optiker. Es sei in erster Linie ein Signal an den Autobauer, aber auch an den Rest der Welt. Einige wenige Manager hätten Mist gebaut, „deshalb können wir nicht alle Mitarbeiter in Sippenhaft nehmen“, betont Busch. „Wenn mein Kind einmal geklaut hat, stehe ich doch weiter zu ihm“, sagt er und hat das auch auf seine Homepage geschrieben.

Für Huhnholz war es keine Frage, dass er bei der Aktion mitmacht: „Ich bin ein Wolfsburger Patriot. Mir ist es wichtig, dass die Stadt vorangebracht wird - dabei spielt VW eine große Rolle.“ Ehme de Riese wünscht sich, dass noch mehr Unternehmer und Bürger ihre Solidarität mit VW zeigen. Er geht mit gutem Beispiel voran und will eine Aufkleber-Kampagne starten. Dafür hat er ein Logo entworfen: ein Herz, in dem VW steht. „Das sollten sich Geschäfte ins Schaufenster kleben oder Bürger ans Auto“, so de Riese. Der Optiker hat noch mehr Ideen: Solidaritäts-Kundgebung, Unterschriften-Sammlung. „Wir müssen etwas tun - jetzt.“

Auch die fast 40 Unternehmer des „Ideenherd“-Business-Clubs zeigen Flagge: in einer großen Zeitungsanzeige. „Das ist uns eine Herzensangelegenheit“, so Geschäftsführer Jörg Lehmann.

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