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Unfallforscher ermitteln von Emden bis Halle

Volkswagen Unfallforscher ermitteln von Emden bis Halle

Die Zahl der Verkehrstoten und schweren Unfälle in Deutschland sinkt. Ein Grund dafür sind die Bemühungen der Autohersteller, ihre Fahrzeuge sicherer zu machen. Bei VW tragen dazu die Erkenntnisse der Unfallforschung bei: Inzwischen rücken die Experten nicht mehr nur dann aus, wenn es auf den Straßen rund um Wolfsburg kracht.

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Verkehrsunfall auf der Franz-Marc-Straße: Auch hier war die VW-Unfallforschung vor Ort. Photowerk (mv/Archiv)

Quelle: Photowerk (mv/Archiv)

Zwischen 100 und 150 Unfälle wollen die Forscher pro Jahr untersuchen, damit sie den Ingenieuren und Entwicklern wichtige Hinweise geben können. Voraussetzung für einen Einsatz der VW-Unfallforschung: Ein Modell aus der aktuellen Produktion muss in die Kollision verwickelt sein, außerdem muss der Airbag ausgelöst haben oder mindestens eine Person schwer verletzt worden sein.

Anfangs konnten die VW-Unfallforscher ihre Arbeit auf den Regierungsbezirk Braunschweig beschränken. Doch inzwischen hat sich das Unfallgeschehen in der Region deutlich reduziert. „Die Fahrzeuge werden immer sicherer. Wir müssen jetzt zu Unfällen in ganz Niedersachsen und Sachsen-Anhalt fahren“, sagt Thomas Ruchatz, Leiter der VW-Unfallforschung.

Während die Polizei am Unfallort vor allem die Schuldfrage klärt, schauen die Experten von VW nach, wie der Unfall passierte, wie er hätte vermieden werden können und welche Verbesserungen am Fahrzeug möglich sind. Für ihre Arbeit steht den Experten unter anderem ein 3D-Laserscanner zur Verfügung. „Damit können wir die Situation in wenigen Minuten dreidimensional erfassen“, sagt Unfallforscher Markus Jungmichel.

So lässt sich der Ort des Geschehens am Computer rekonstruieren, wenn die beteiligten Wagen schon lange abgeschleppt wurden.

htz

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