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Umfrage: VW-Beschäftigte wollen geregelte Arbeitszeiten

Volkswagen Umfrage: VW-Beschäftigte wollen geregelte Arbeitszeiten

Die Beschäftigten im VW-Werk Wolfsburg wünschen sich mit deutlicher Mehrheit eine geregelte Arbeitszeit mit klar festgelegtem Beginn und Ende. Eine Befragung der IG Metall zeigt außerdem, dass sich die Mitarbeiter bei Volkswagen nur wenig Sorgen um ihre Arbeitsplätze machen.

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Beschäftigtenbefragung bei VW: Wolfsburgs IG-Metall-Chef Hartwig Erb (l.) und Frank Paetzold, Vertrauenskörperleiter im VW-Werk, mit den Ergebnissen.

Quelle: Gero Gerewitz

Bundesweit beteiligten sich rund 550.000 Beschäftigte an der Umfrage der IG Metall. Bei VW in Wolfsburg waren es knapp 10.000 Mitarbeiter, davon 42 Prozent aus Produktion und produktionsnahen Bereichen, 35 Prozent aus der FE und 23 Prozent aus Einkauf, Vertrieb und internen Dienstleistungen.

„Die größte Abweichung gab es bei der Frage nach der Sicherheit der Arbeitsplätze“, sagt Frank Paetzold, Vertrauenskörperleiter der IG Metall im VW-Werk Wolfsburg. Nur 16 Prozent der VW-Beschäftigten machen sich Sorgen um ihren Job, Niedersachsen-weit sind es 38 Prozent. „Bei Volkswagen gibt es seit Jahren Beschäftigungssicherungsverträge“, betont IG-Metall-Chef Hartwig Erb.

Ob Ablehnung der Rente mit 67 (bundesweit fast 90 Prozent), der Forderung nach mehr Verteilungsgerechtigkeit (bei VW in Wolfsburg 87 Prozent) oder Ablehnung der Leiharbeit (in Wolfsburg rund 70 Prozent) - fast immer liegen die Ansichten der VW-Beschäftigten klar im bundesweiten Trend.

Ein wichtiger Punkt: Drei Viertel der VW-Mitarbeiter sprechen sich für klar geregelte Arbeitszeiten aus, um ihr Privatleben organisieren zu können. „Dem werden IG Metall und der Betriebsrat nachgehen“, verspricht Erb.

htz

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