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Über 20 Millionen Tanks in 30 Jahren produziert

Volkswagen Über 20 Millionen Tanks in 30 Jahren produziert

Mehr als 20 Millionen Kunststoff-Kraftstoffbehälter hat die Tankfertigung im VW-Werk Wolfsburg in den vergangenen 30 Jahren gefertigt. Aktuell produzieren 130 Mitarbeiter im direkten Bereich in den Hallen 42, 37 und 31a täglich 4700 Tanks. Das berichtet die VW-Mitarbeiterzeitung Autogramm.

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Tankfertigung im VW-Werk: Kay Seichter, Horst Verlohren, Thomas Hegel Gunther, Mario Kurznack-Bodner, Stefan Jeschke und Werner Laugwitz (v.l.).

Die Werke Wolfsburg, Mosel, Osnabrück und Kaluga sind die Kunden der Tankfertigung, die zum Geschäftsfeld Kunststoff der Komponente gehört. Golf, Golf Plus und Golf Cabriolet, Touran und Tiguan werden mit den Kunststofftanks versorgt.

„Natürlich stehen auch wir im Wettbewerb mit externen Anbietern. Aber mit unseren schlanken Produktionsprozessen und durch die Fertigungs-Kompetenz sind wir Benchmark. Natürlich profitieren wir vom Standortvorteil Wolfsburg. Durch die kurzen internen Wege haben wir geringe Logistikkosten“, macht Thomas Hegel Gunther, Leiter der Kunststofftechnik Wolfsburg, deutlich. „Wir hier in der Tankfertigung in Wolfsburg sind dabei klar vorn, was Wirtschaftlichkeit und Qualität angeht“, betont Betriebsrat Mario Kurznack-Bodner.

In Halle 42 werden zum Beispiel Anbauteile wie Leitungen oder Kraftstoffpumpen an die Tanks montiert. Gleichzeitig wird immer wieder die Qualität geprüft – sogar mit Ultraschallsensoren. Bis auf 30-tausendstel Millimeter genau würden selbst minimalste Undichtigkeiten an den Tanks sofort entdeckt werden.

Serienproduktion begann 1976

Die Tankfertigung hat in Wolfsburg eine lange Tradition: Schon Käfer-Tanks wurden direkt im Werk produziert. Die VW-Mitarbeiterzeitung Autogramm zeichnete jetzt die Geschichte nach:

Anfang der 70er Jahre entwickelten VW und die Firma Kautex gemeinsam die ersten Kunststofftanks. 1976 begann die Serienproduktion des Passat-Tanks im Werk Wolfsburg. Dies verhalf dem Kunststofftank in der Automobilindustrie zum Durchbruch. Es folgten Kunststofftanks für die verschiedenen Golf-Modelle sowie für Lupo und Touran.

An diese Zeiten erinnern sich Unterabteilungsleiter Werner Laugwitz und Horst Verlohren, der mehr als 30 Jahre Tanks gebaut hat. „Vor 34 Jahren hatten wir nur eine Tankblasanlage“, erinnert sich Verlohren. Heute sind es immerhin neun Anlagen auf die zwei Fertigungsstätten verteilt. Seit Einführung des Touran werden die Tanks durch das Geschäftsfeld Kunststoff selbst entwickelt.

Kunststofftanks zeichnen sich durch ein gutes Sicherheitsverhalten insbesondere bei Crash- und Brandtests aus, erlauben eine größere Designfreiheit und sind nicht zuletzt besonders leicht. Ein eigens entwickeltes Verfahren, bei dem die Tanks heutzutage mit Gas „gespült“ werden, sorgt dafür, dass die Kraftstoffausdünstungen auf ein Minimum beschränkt sind.

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