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Trend: Mitarbeiter fahren per Velomobil ins Werk

Volkswagen Trend: Mitarbeiter fahren per Velomobil ins Werk

Diese futuristisch aussehenden Gefährte sorgen immer wieder für Aufsehen im Straßenverkehr: Mehrere VW-Mitarbeiter aus Wolfsburg fahren mit einem so genannten Velomobil, einem Liegefahrrad zur Arbeit ins Werk.

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Voll im Trend bei Volkswagen: Mehrere Mitarbeiter legen den Arbeitsweg mit einem Velomobil zurück, das wegen der windschnittigen Form bei hohem Tempo weniger Antriebskraft braucht.

„Für mich ist die An- und Abfahrt gleichzeitig Ausgleichssport“, sagt Manuel Breitfeld aus der Konzern-IT. Würde er mit Auto, Bus oder Bahn anreisen, „dann müsste ich später ja noch ins Fitnesscenter oder zum Sport. So habe ich das gleich erledigt.“ Und für Eric Simon aus der Forschung und Entwicklung ist das Liegerad schlicht ein praktisches Transportmittel: „Ich komme aus Ehmen, da bin ich manchmal schneller als mit dem Auto. Außerdem bin ich an der frischen Luft.“

Mehr als 2000 VW-Mitarbeiter kommen in der Spitze jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit in das Werk. Doch zum Herbst bricht die Zahl ein; Regen, Kälte und Wind nehmen vielen die Lust aufs Rad. Nicht so den Fahrern der sogenannten Velomobile: „Mit geschlossener Karosserie kann man bei jedem Wetter fahren“, erklärt Andreas Dildey vom Produktmanagement Plattform. Er kommt fast jeden Tag aus Braunschweig angerollt.

Die Dreiräder passen genau in das Vorhaben von Volkswagen, den Radverkehrsanteil zum Werk weiter zu erhöhen. Dadurch soll auch die angespannte Verkehrslage weiter entlastet werden.

„Velomobile sind sicher, schnell und machen Spaß“, sagt Hartmut Hoburg. Es fehle ihm nur ein fester Schrank in einer Waschkaue für seine Fahrradsachen: „Ein bisschen verschwitzt ist man nach scharfer Fahrt schon.“

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