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Testfahrer klagen gegen VW: Güteverfahren scheitert

Volkswagen Testfahrer klagen gegen VW: Güteverfahren scheitert

Vor dem Arbeitsgericht Braunschweig trafen gestern erneut die Anwälte des Volkswagen-Konzerns und der Testfahrer vom Prüfgelände Ehra-Lessien aufeinander.

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Rolf Geffken, Anwalt der Testfahrer: „Es ist ein Grundrecht, sich als Kläger rechtliches Gehör zu verschaffen“

Auch dieser Gütetermin um angebliche Scheinwerkverträge scheiterte.

Es ging um die Arbeitsverträge von zwei Testfahrern, die seit 1991 beziehungsweise 2009 für die Fremdfirma Fahrzeugversuch Volke auf dem Prüfgelände aktiv sind. Beide fordern eine Festanstellung im VW-Konzern.

Eigentlich sollten noch die Fälle von drei weiteren Testfahrern behandelt werden, die jedoch keinen freien Tag bekamen. Weil das Gericht in Abwesenheit dieser Kläger tagen wollte, stellte Rolf Geffken, Anwalt der Testfahrer, Befangenheitsanträge - die drei Fälle wurden vertagt. „Es ist ein Grundrecht, sich als Kläger rechtliches Gehör zu verschaffen“, betonte Geffken.

Der Versuch einer gütlichen Einigung scheiterte - so wird es am 13. Februar zum Prozess vor dem Arbeitsgericht kommen. Gegenstand werden auch die Verträge von zehn weiteren Testfahrern sein, deren Güteverfahren bereits im Oktober scheiterte (WAZ berichtete).

Volkswagen hatte den Vorwurf, die betroffenen Mitarbeiter zum Schein in Werkverträgen zu beschäftigen, stets klar zurückgewiesen.

rpf

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