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Tarifverhandlungen: IG Metall fordert „ordentliche Erhöhung“

Volkswagen Tarifverhandlungen: IG Metall fordert „ordentliche Erhöhung“

Die IG Metall Wolfsburg rüstet sich für die nächste Tarifrunde. „Wir brauchen eine ordentliche tarifliche Erhöhung“, sagte der Erste Bevollmächtigte Hartwig Erb gestern mit Blick auf die Anfang 2015 anstehenden Verhandlungen über den Metall-Flächentarifvertrag und den VW-Haustarif. Eine konkrete Forderung wird aber erst im November festgelegt.

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Thema Nachhaltigkeit: Seit Kurzem gehört ein vollelektrischer E-Up zur Fahrzeugflotte der Wolfsburger IG Metall (kl. Bild). 

Quelle: Photowerk (he)

Bestärkt sieht sich die Gewerkschaft durch die Empfehlungen von Bundesbank und Europäischer Zentralbank (EZB) für Gehaltssteigerungen in Deutschland. „Drei Prozent ist schon mal keine schlechte Höhe“, sagte Erb zu der von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann genannten Forderung.

Allerdings stellt sich die IG Metall auf schwierige Verhandlungen mit den Arbeitgebern ein. „Es wird wahrlich nicht ganz einfach“, betonte Erb. Besonders in der Automobilindustrie verstärke sich die Wettbewerbssituation. „Wir werden auch diesmal mit Augenmaß herangehen“, kündigte der Zweite Bevollmächtigte Lothar Ewald an. Das milliardenschwere Sparprogramm bei Volkswagen sei aber kein Grund für eine Lohnzurückhaltung. VW stehe nach wie vor gut da.

In der Metall- und Elektroindustrie will die IG Metall auch über eine neue Altersteilzeitregelung verhandeln. Bei VW ist dies noch kein Thema, weil der aktuelle Vertrag zur Altersteilzeit bis Ende 2016 läuft. Eine Ausnahme ist die VW-Tochter Sitech, wo es bislang keinen Tarifvertrag zur Altersteilzeit gibt. „Das ist dort ein brennendes Thema“, unterstrich Ewald.

Als weitere Forderung in der Tarifrunde sowohl in der Fläche als auch bei VW zeichnet sich das Thema Fortbildung ab. Ziel ist laut Ewald ein „verbrieftes Recht auf Qualifizierung der Beschäftigten“.

htz

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