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Studie: VW-Chefs verdienen 170 Mal so viel wie Arbeiter

Volkswagen Studie: VW-Chefs verdienen 170 Mal so viel wie Arbeiter

In den deutschen Chefetagen ist die Einkommensschere zwischen VW-Managern und ihren Mitarbeitern einer Studie zufolge am größten. Das hat die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung berechnet.

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Der Vorstand der Volkswagen AG mit Rupert Stadler (l-r), Jochem Heizmann, Horst Neumann, Martin Winterkorn, Hans Dieter Pösch, Michael Macht, Francisco J. Garcia Sanz, Christian Klingler, und Leif Östling.

Quelle: dpa

Demnach verdienten die Vorstände von Volkswagen 2011 etwa das 170-Fache eines durchschnittlichen VW-Beschäftigten, wie aus einer gestern veröffentlichten Analyse hervorgeht. Im Schnitt verdienten die Vorstände der Dax-30-Konzerne 53 Mal so viel wie durchschnittliche Beschäftigte in ihrer Firma. Am größten waren die Gehaltsunterschiede der Untersuchung zufolge bei Volkswagen. Auch bei Metro und Adidas verdienten die Vorstände demnach mehr als 100 Mal so viel wie ein durchschnittlicher Mitarbeiter.

Lasse Pütz von der Hans-Böckler-Stiftung erklärte: „Niemand sagt, ein Vorstand solle das Gleiche verdienen wie der Mitarbeiter, der am Band steht. Aber sein Gehalt darf auch nicht völlig abgehoben sein.“

Ein VW-Sprecher verwies unterdessen auf neuere Zahlen des Konzerns, wonach 2012 das Leistungsentgelt der Manager - ohne Sachkosten wie Fahrer und Dienstwagen - etwa bei dem 20-fachen eines Facharbeiterlohns gelegen habe. Allerdings wurden bei dieser Rechnung die zuletzt beträchtlichen Bonuszahlungen an die Manager nicht berücksichtigt.

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