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Streit um Werkverträge: Gericht will Einigung

Volkswagen Streit um Werkverträge: Gericht will Einigung

Im Streit um angeblichen Missbrauch von Werkverträgen bei Volkswagen zeichnet sich möglicherweise eine Einigung zwischen den Klägern und dem VW-Konzern ab. Nach der Berufungsverhandlung am Landesarbeitsgericht Hannover sollen die Beteiligten nach dem Willen der Richterin eine einvernehmliche Lösung finden.

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Streit um Werkverträge: Anwalt Rolf Geffken (kl. Foto) vertritt unter anderen einen Testfahrer vom VW-Prüfgelände in Ehra-Lessien.

Quelle: Vogelsang (Archiv)

Geklagt hatten unter anderem zwei Getriebetechniker einer VW-Partnerfirma, die in der FE eingesetzt sind und nach eigener Ansicht über Scheinwerkverträge beschäftigt werden. Ihr Ziel ist unter anderem eine Festanstellung im VW-Konzern. „Ergebnis der Verhandlung war, dass im Falle der Getriebetechniker eine einvernehmliche Festanstellung bei der VW-Tochter Autovision unter Anrechnung bisheriger Beschäftigungszeiten im Raum steht. Falls die Einigung nicht zustande kommt, wird vermutlich Ende September eine Entscheidung verkündet“, so der Anwalt der Kläger, Rolf Geffken.

In einem weiteren Fall beschäftigte sich das Landesarbeitsgericht mit einem Testfahrer, der für eine Partnerfirma auf dem VW-Prüfgelände in Ehra-Lessien arbeitet. Die Klagen dieses Mannes sowie mehrerer seiner Kollegen waren in erster Instanz abgewiesen worden. „Im Falle des verbliebenen Testfahrers wird das Gericht selbst einen Einigungsvorschlag unterbreiten“, so Geffken.

Weitere Kläger, die in zweiter Instanz von der IG Metall vertreten wurden, hatten auf eine Revision beim Bundesarbeitsgericht verzichtet (WAZ berichtete).

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