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Streit mit Piëch „hat mich schon sehr getroffen“

Volkswagen Streit mit Piëch „hat mich schon sehr getroffen“

VW-Chef Martin Winterkorn hat den wochenlangen Machtkampf mit dem inzwischen abgetretenen Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch als die schwierigste Zeit seiner Karriere bezeichnet. „Das hat mich schon sehr getroffen“, sagte der 68-Jährige der „Bild am Sonntag“.

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VW-Chef Martin Winterkorn: „Angela Merkel hat sich gefreut, dass ich weitermache.“

Im ersten Interview nach dem Machtkampf sprach er auch über Konzernstrategien und sein Verhältnis zu Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Kritik Piëchs („Ich bin auf Distanz zu Winterkorn“) war für den Manager völlig überraschend gekommen. Er habe bei Treffen mit dem VW-Patriarchen, dessen Familie auch einer der Haupteigentümer des Unternehmens ist, zuvor „keine Entfremdung“ festgestellt. Ans Aufgeben habe er nie gedacht, sagte Winterkorn. Auch hege er keinen Groll gegenüber Piëch. „Wir werden professionell miteinander umgehen, wenn wir uns begegnen werden.“

Weiter zeigte sich der VW-Vorstandschef entschlossen, den Umbau des Konzerns voranzutreiben. „Dazu gehört, mehr Verantwortung in die Marken und Regionen zu geben.“ Allerdings brauche Volkswagen auch weiterhin eine starke Zentrale. „Ich verstehe mich als Integrationsfigur.“

Dazu soll der Vertrag des Top-Managers laut einem Aufsichtsratsbeschluss über 2016 hinaus verlängert werden. Unterstützung habe Winterkorn von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erfahren: „Sie hat sich gefreut, dass ich weitermache.“

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