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Stadt: Keine Brücken über Nordhoff-Straße

Wolfsburg Stadt: Keine Brücken über Nordhoff-Straße

Im Kampf gegen das Verkehrs-Chaos in Wolfsburg fordert die VW-Betriebsratsfraktion MIG 18 den Bau von Brücken für Fußgänger und Radfahrer über die Heinrich-Nordhoff-Straße. Die Stadt hat diese Idee geprüft - und aus mehreren Gründen verworfen.

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So könnte es aussehen: Die VW-Betriebsräte der MIG 18 fordern den Bau von Brücken für Fußgänger und Radfahrer über die Heinrich-Nordhoff-Straße.

Quelle: Photowerk (Archiv/Montage)

„Dass es an der Kreuzung nach Sandkamp häufiger zu brenzligen Situationen kommt, ist allgemein bekannt“, sagt Betriebsrat Dirk Schenker. Mit Brücken für Fußgänger und Radfahrer - wie es sie über der Braunschweiger Straße gibt - könnten nach Meinung der MIG 18 die Sicherheit erhöht und zugleich der Verkehrsfluss auf der Heinrich-Nordhoff-Straße verbessert werden.

Im Rahmen der Planungen für eine Neugestaltung der Heinrich-Nordhoff-Straße hat die Stadt den Bau einer Brücke an der Kreuzung mit der Major-Hirst-Straße bereits geprüft und „ausgehend von verschiedenen Gründen (...) nicht weiter verfolgt“, sagt Stadtsprecher Ralf Schmidt. Wichtigster Grund: Der Verkehrsfluss würde sich gar nicht verbessern, weil sich die Ampelschaltung nicht nach Fußgängern und Radfahrern richtet, sondern nach dem Verkehr aus den einmündenden Straßen.

Außerdem sprechen laut Schmidt die hohen Kosten von bis zu drei Millionen Euro gegen den Bau einer Brücke; ebenso Bauvorschriften, die im Ergebnis für Passanten zu umständlichen Umwegen führen würden. Ähnliches gelte auch für den alternativen Vorschlag, den Bau von Tunneln statt Brücken.

htz

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