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Skoda: Extra-Schub durch Diesel-Debakel?

Volkswagen Skoda: Extra-Schub durch Diesel-Debakel?

Der Abgas-Skandal könnte die Gewichte im konzerninternen Wettstreit der Schwestermarken VW-Pkw und Skoda laut Experten verschieben. Das Diesel-Debakel dürfte vor allem am Image der VW-Kernmarke mit Golf und Passat kratzen, da die Affäre „im Kundenbewusstsein direkt mit der Marke VW in Zusammenhang gebracht wird“, schreiben die Autoexperten der Uni Duisburg-Essen.

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Dieser Negativeffekt gelte weniger für die VW-Töchter Audi, Seat und Skoda - obwohl diese ebenfalls, wenn auch weit geringer, von dem Anfang 2016 bevorstehenden Rückruf betroffenen sind. „Ein Effekt des VW-Skandals wird damit auch die weitere Stärkung der Marke Skoda gegenüber der Marke VW sein“, heißt es in der Studie, die das Rabattniveau der Marken analysiert.

Derweil hat der neue Skoda-Chef Bernhard Maier seine Führungsaufgabe bei der tschechischen VW-Tochter mit einem Lob für die Autobauer-Tradition des Nachbarlandes gestartet. „Dieses Unternehmen repräsentiert in herausragender Weise die Bedeutung Tschechiens und Böhmens als eine der Wiegen des Automobilbaus in Europa“, sagte der 55-Jährige gestern zu seinem Amtsantritt. „Die Handwerkskunst und der vitale Ingenieursgeist der Menschen dieses Landes haben in der Welt einen hervorragenden Ruf“, so Maier. Die Wurzeln des Autobauers Skoda reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert.

Maier hatte zuvor als Vertriebschef im Porsche-Vorstand gearbeitet. Er ist gelernter Kfz-Meister und war vor seiner Zeit bei Porsche viele Jahre bei BMW. Maier folgt bei Skoda auf Winfried Vahland, der den VW-Konzern auf eigenen Wunsch verlässt.

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