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Skandal in China: Ex-Manager in Haft

Volkswagen Skandal in China: Ex-Manager in Haft

Skandal bei chinesischem VW-Joint-Venture: Ein ehemaliger Top-Manager des VW-Gemeinschaftsunternehmens mit dem chinesischen FAW-Konzern ist Presseberichten zufolge wegen Korruption zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

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Shi Tao (kl. Bild), ein ehemaliger Top-Manager des VW-Partners FAW, soll wegen Korruptionsvorwürfen lebenslänglich ins Gefängnis.

Quelle: Volkswagen

Der frühere Vertriebsmanager Shi Tao sei für schuldig befunden worden, umgerechnet knapp fünf Millionen Euro an Bestechungsgeld entgegengenommen zu haben, berichtete die staatliche Zeitung „Shanghai“ gestern. Im Gegenzug habe Shi Werbeagenturen und Autohändlern Aufträge von VW-FAW zukommen lassen. Zwischen 2006 und 2013 habe er Schmiergeld von 48 Personen und Unternehmen angenommen. Volkswagen wollte sich zunächst nicht dazu äußern.

Das Verfahren gegen Shi ist offenkundig Teil der von Chinas Präsident Xi Jinping betriebenen Kampagne zur Bekämpfung von Korruption und Vetternwirtschaft. Das bekommt nun auch VW zu spüren. Die staatliche FAW-Gruppe ist an dem Gemeinschaftsunternehmen mit 60 Prozent und Volkswagen mit 40 Prozent beteiligt. VW betreibt in China ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen mit SAIC Motor.

Im vergangenen Monat hatte die Disziplinarkommission der Kommunistischen Partei Chinas erklärt, auch gegen den Chef der FAW-Gruppe laufe ein Verfahren wegen Verletzung der Parteidisziplin (WAZ berichtete). Meist ist damit ein Korruptionsvorwurf gemeint.

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