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Schwächelnde Marke VW bremst Gesamtkonzern

Volkswagen Schwächelnde Marke VW bremst Gesamtkonzern

Wolfsburg. Die schwächelnden Verkäufe der VW-Kernmarke haben im April ein Absatzplus im Volkswagen-Konzern verhindert. Die Auslieferungen des Gesamtkonzerns stagnierten bei rund 853.000 Fahrzeugen, wie VW heute mitteilte. Auch im wichtigen chinesischen Markt bewegte sich der Absatz kaum vom Fleck.

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Auslieferung in der Autostadt: Die Marke VW bremste den Gesamtkonzern im April und verhinderte ein Verkaufsplus.

Quelle: dpa (Archiv)

Abgesehen von der Marke mit dem VW-Logo verkauften alle Tochtermarken im Volkswagen-Konzern mehr Autos als vor einem Jahr, vor allem Audi glänzte mit einem Auslieferungsplus um 7,5 Prozent. Auch Skoda legte um 5,6 Prozent zu, bei den Nutzfahrzeugen lag das Plus bei 5,8 Prozent. Die vom Abgas-Skandal am meisten gebeutelte VW-Kernmarke wurde im Jahresvergleich 3,9 Prozent weniger Autos los.

Auf Jahressicht liegen die Auslieferungen des Konzerns mit 3,36 Millionen verkauften Fahrzeugen in vier Monaten aber noch mit 0,6 Prozent im Plus.

„Der Start in das zweite Quartal zeigt die uneinheitliche Entwicklung der Märkte in den einzelnen Regionen“, erklärte Fred Kappler, Leiter Konzern Vertrieb. „Während wir in Europa und Nordamerika ein deutliches Auslieferungsplus verzeichnen konnten, ist der südamerikanische Markt rückläufig. In Russland konnten wir das erste Auslieferungsplus seit Monaten verzeichnen. Dennoch bleibt die Lage im russischen Markt angespannt und wir fahren weiterhin auf Sicht“, so Kappler.

Auf dem wichtigen chinesischen Markt stagnierten die Verkäufe des VW-Konzerns mit 295.300 Fahrzeugen auf Vorjahresniveau. Seit Jahresbeginn steht im Reich der Mitte mit 1,25 Millionen Auslieferungen noch ein Plus von 4,8 Prozent.

Die Märkte

Deutschland: In Deutschland lieferte der VW-Konzern im April 121.900 Fahrzeuge aus (plus 2,9 Prozent).

Gesamteuropa: In Europa insgesamt legten die zwölf Marken im April um 3,8 Prozent auf 374.500 Wagen zu.

China: In China stagnierten die Verkäufe des Konzerns im April mit 295.300 Auslieferungen (plus 0,1 Prozent).

Asien-Pazifik: In der Region Asien-Pazifik insgesamt verkaufte der Konzern im April 321.400 Fahrzeuge (minus 0,6 Prozent).

USA: Die Auslieferungen des Konzerns in den USA sanken um 3,6 Prozent auf 50.500 Fahrzeuge.

Nordamerika: In der Region Nordamerika insgesamt stiegen die Verkäufe um 4,9 Prozent auf 82.300 Fahrzeuge.

Brasilien: In Brasilien rutschen die Konzern-Verkäufe mit 38.900 Fahrzeugen um 18,2 Prozent ins Minus

Südamerika: In der Region Südamerika insgesamt sanken die Verkäufe des Konzerns um 18,2 Prozent auf 38.900 Fahrzeuge.

Die Marken

Volkswagen Pkw: Die Marke VW lieferte im April weltweit 476.700 Fahrzeuge aus (minus 3,9 Prozent). In den ersten vier Monaten des Jahres lagen die Verkäufe mit 1,94 Millionen Autos zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Audi: Die Premiummarke Audi verkaufte im April 164.300 Fahrzeuge (plus 7,5 Prozent). Seit Jahresbeginn legten die weltweiten Auslieferungen um 4,9 Prozent auf 620.100 Fahrzeuge zu.

Skoda: Die tschechische VW-Tochter Skoda lieferte im April 97.200 Wagen aus (plus 5,6 Prozent). In den ersten vier Monaten des Jahres legte Skoda um 4,7 Prozent auf 373.900 Fahrzeuge zu.

Seat: Die spanische VW-Tochter Seat verkaufte im April 35.700 Autos (plus 0,1 Prozent), von Januar bis April waren es 138.600 Fahrzeuge (plus 0,1 Prozent).

VW Nutzfahrzeuge: Die Nutzfahrzeugsparte von VW steigerte ihre Auslieferungen im April auf 41.500 Fahrzeuge (plus 5,8 Prozent). Seit Jahresbeginn zogen die Verkäufe um 4,7 Prozent auf 154.600 Fahrzeuge an.

MAN: Die Lastwagen-Tochter MAN lieferte im April 8300 Fahrzeuge aus (plus 1,0 Prozent). Von Januar bis April legten die weltweiten Verkäufe um 4,9 Prozent auf 31.800 Fahrzeuge zu.

Scania: Die schwedische Lkw-Tochter Scania steigerte ihre Verkäufe im April um 6,2 Prozent auf 7000 Fahrzeuge. In den ersten vier Monaten des Jahres stiegen die Verkäufe der Marke um 5,6 Prozent auf 25.400 Fahrzeuge.

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