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Schöne neue Welt: VW setzt auf „intelligente Uhren“

Volkswagen Schöne neue Welt: VW setzt auf „intelligente Uhren“

Höhere Effizienz durch intelligente Prozesssteuerung - so soll die VW Logistik der Zukunft aussehen. Zurzeit führt die Logistik im Werk Wolfsburg ein Pilotprojekt zum Einsatz von Smart Watches, Tablet-Computern und RFID-Armbändern in der Kommissionierung sowie für Gabelstapler und Zugmaschinen durch. Werklogistik und Konzern IT haben dafür eine eigene App entwickelt.

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Schöne neue Welt: Isabell Pfeiffer kommissioniert Material mit Hilfe eines RFID-Armbands.

Quelle: VW (3)

Reinhard De Vries, Leiter Werklogistik Wolfsburg, sagt: „Wir arbeiten kontinuierlich an innovativen Logistiklösungen, die unsere Prozesse noch stabiler und schneller machen. Um unsere Produktivität weiter zu steigern, setzen wir verstärkt auf Digitalisierung.“

Die Smart Watch, eine Armbanduhr mit Computerfunktionen, wird zur Optimierung der Prozesse in der Logistik getestet. Die Uhr verfügt über eine Kamera, mit der Barcodes gescannt werden können. Über WLAN erhält der Mitarbeiter die Daten über die angeforderten Komponenten direkt auf das Display der Uhr. Dort werden alle notwendigen Informationen wie beispielsweise der Entnahmeplatz eingeblendet.

Das Pilotprojekt wird im „dynamischen Lager“ durchgeführt. Die Smart Watch kann dabei Daten schneller erfassen und verarbeiten als ein Barcode-Scanner und ist somit besser für die dynamische Warenlagerung geeignet.

Das zweite Pilotprojekt wird mit RFID-Armbändern durchgeführt. RFID steht für „Radio Frequency Identification Device“ und basiert auf dem berührungslosen Austausch von Informationen durch Funk. Über Funk-Etiketten können Materialien lokalisiert und registriert werden. Beim Griff in den Materialbehälter wird dem Mitarbeiter per Ton signalisiert, dass er das passende Teil entnommen hat und es über Funk registriert wurde.

Bestens bewährt habe sich bereits der Einsatz von Tablet-Computern: 30 Kommissionierwagen und 60 Gabelstapler sind inzwischen mit den mobilen Datengeräten ausgestattet. Neben Erfassung von Komponenten und Aufträgen ermöglicht ein Navigationssystem eine bessere Orientierung in den Hallen.

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