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Scania: Endspurt beim VW-Angebot

Volkswagen Scania: Endspurt beim VW-Angebot

Volkswagen greift nach der vollen Macht bei seiner schwedischen Lkw-Tochter Scania. Heute endet das Angebot von VW an die Scania-Aktionäre zur Übernahme aller verbleibenden Aktien. Doch es droht eine Zitterpartie, denn einige Aktionärsgruppen haben die Offerte schon abgelehnt.

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Der VW-Konzern ist größter Scania-Aktionär und will den schwedischen Nutzfahrzeug-Spezialisten am liebsten komplett übernehmen. Denn bislang fehlt den Wolfsburgern der direkte Durchgriff auf die Schweden. Den wollen sie unbedingt haben, um ihrer internen Nutzfahrzeugallianz endlich einen einheitlichen Guss zu verpassen. Neben Scania gibt es da noch die Lkw-Tochter MAN und die leichten Nutzfahrzeuge mit VW-Logo.

Das VW-Angebot hat einen Gesamtwert von fast sieben Milliarden Euro. Bisher gab es von Aktionärsgruppen sowohl Zu- als auch Absagen. Erst gestern willigte die hinter VW zweitgrößte Aktionärsgruppe Swedbank Robur bei der Offerte ein. Volkswagen will spätestens am 30. April über den Ausgang informieren.

Mit der Berufung des früheren Daimler-Managers Andreas Renschler zum neuen Lkw-Vorstand ab Februar 2015 werde die Verzahnung der Nutzfahrzeuge „weiter forciert“, wie es VW-Chef Martin Winterkorn jüngst im Interview mit dem „Manager-Magazin“ ausdrückte. Renschler soll mit vollem Zugriff auf Scania die Lkw-Allianz nach Jahren des Zögerns antreiben.

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