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Salut Ogier: Der VW-Pilot steht in seiner Heimat vor dem Gewinn der Rallye-WM

Volkswagen Salut Ogier: Der VW-Pilot steht in seiner Heimat vor dem Gewinn der Rallye-WM

Der eine verlässt die Rallye-WM, die er wie kein zweiter beherrscht hat. Rekordweltmeister Sébastien Loeb sagt Adieu. Und ausgerechnet in dessen Heimat steht der andere vor seinem ersten WM-Triumph. Ein Pünktchen fehlt Sébastien Ogier im VW nur noch. Und das will er am Donnerstag holen.

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Macht Sebastian Ogier am Donnerstag alles klar? Der Franzose im Volkswagen Polo R WRC (hier beim Deutschland-Lauf) steht im Elsaß vor dem Gewinn der Rallye-WM.

Adieu Loeb, Salut Ogier: Das vermutlich letzte Rendezvous der Rallye-Sebs dürfte zur emotionalen Wachablösung in der französischen Heimat werden. Nach unglaublichen neun Titeln in Serie beendet Sébastien Loeb an diesem Sonntag seine einzigartige Rallye- Karriere. Aber der Nachfolger steht schon parat: Vornamensvetter, Landsmann und Ex-Teamkollege Ogier fehlt nur noch ein Pünktchen, um im drittletzten Saisonlauf seinen ersten WM-Triumph im VW perfekt zu machen.

„Es ist möglich, dass wir den fehlenden Punkt in Frankreich schon auf der Power Stage holen, mit der die Rallye eröffnet wird. Der Job ist also zu 99 Prozent erledigt“, betonte Ogier. Sprich bereits am Donnerstag, wenn es auf die 4,55 Kilometer Auftaktetappe geht. „Insgesamt ist schon jetzt klar, dass es am Ende eine ganz besondere Saison wird. Was wir erreicht haben, ist fantastisch“, sagte der 29-Jährige, der mit dem deutschen Autobauer gleich im ersten Comeback-Jahr sensationell durchstartete.

Rechnerisch war der Titel schon beim Deutschland-Lauf möglich gewesen, die Entscheidung wurde aber vertagt. Weiter ging es ans andre Ende der Welt. In Australien platzte auf den letzten Metern der Reifen am Wagen eines Verfolgers, Ogiers einziger WM-Widersacher Thierry Neuville rückte im Ford auf Platz zwei vor, dem Klassement-Primus reichte so auch der Sieg in Down under nicht.

Also kommt es nun im Elsass, Loebs Heimat, zum wohl entscheidenden dritten Anlauf für den Junioren-Weltmeister von 2008. Sechs von zehn Läufen in dieser Saison gewann Ogier. Nur zweimal erbeutete er weniger als 20 Punkte, aber nie weniger als drei. Ogier schielt aber nicht nach einzelnen Zählern, der Franzose will wieder gewinnen.

Wenn da Loeb nicht wäre, der sich in dieser Saison peu à peu mit vereinzelten Starts verabschiedete und im kommenden Jahr mit Citroën komplett in die Tourenwagen-WM wechselt. Vorher kommt aber noch das Adieu in der Heimat. „Ich kann es kaum erwarten, bei der Rallye Frankreich-Elsass zu sein“, verkündete Loeb vor seinem 169. WM-Start.

78 Siege gehen bislang auf sein Konto. Seit 2004 hat der mittlerweile 39-Jährige jedes Jahr den Titel gewonnen. Bei seiner Heimrallye siegte Loeb 2010 und 2012, Ogier landete 2011 auf dem ersten Platz. „Vor heimischer Kulisse werden diese beiden Superstars sicherlich zur Höchstform auflaufen“, prophezeite VW-Motorsportdirektor Jost Capito. „Die Fans dürfen sich auf Rallye-Sport der Extraklasse freuen.“ Und Ogier auf den Titelgewinn, wenn nichts ungewöhnliches passiert.

dpa

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