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Renditeschwäche bei VW: Winterkorn beruft Taskforce

Volkswagen Renditeschwäche bei VW: Winterkorn beruft Taskforce

Ein Kernteam aus Top-Managern soll bei Volkswagen die Renditeschwäche der Pkw-Kernmarke ausmerzen und den Konzern mit neuen strategischen Vorgaben fit machen für die Zukunft. VW-Chef Martin Winterkorn betraut dazu „zunächst eine kleine, schlagkräftige Projektgruppe aus Vorstand und einigen Top-Managern der Ressorts“, wie er Anfang der Woche vor VW-Führungskräften in Wolfsburg sagte.

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Die Idylle trügt: Die Marke Volkswagen kämpft mit Rendite-Problemen.

Quelle: dpa

Auf künftige Herausforderungen müsse der Konzern frühzeitig reagieren und dafür eben auch den finanziellen Handlungsspielraum freischaufeln. Doch bei der Renditevorgabe für die Kernmarke hatte Winterkorn zuletzt bedrohliche Rückstände eingeräumt.

Seinem Kernteam folgen solle dann „ein erweiterter Kreis von 40 bis 60 Top-Managern“, die dann „stärker in die Tiefe“ gehen. „Zielsetzung ist es, die einzelnen Handlungsfelder detailliert auszuarbeiten und zu priorisieren“, sagte Winterkorn.

Er kündigte zum Jahresende erste Zwischenergebnisse für die renditeschwache Kernmarke an. Für sie hat er ein milliardenschweres Sparprogramm aufgelegt, um das Renditeziel des Konzerns für das Jahr 2018 nicht zu gefährden.


  • Die Renditeschwäche der Marke VW hat sich allerdings auch im zweiten Quartal fortgesetzt. Nach Angaben aus Konzernkreisen liegt die Umsatzrendite zum Halbjahr „weiter klar unter zwei Prozent“. Nach den ersten drei Monaten des Jahres hatte die Kennzahl bei 1,8 Prozent gelegen. Sie gibt an, wie viel Prozent vom Ergebnis vor Zinsen und Steuern übrig bleiben.

Text wurde aktualisiert

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Martin Winterkorn sieht die Automobilindustrie vor massiven Umbrüchen. VW reagiert darauf mit der Konzernstrategie „Future Tracks“, diese beinhaltet ein massives Sparprogramm.

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