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Regierung tagte beim Betriebsrat: Erleichterung über das Urteil

Volkswagen Regierung tagte beim Betriebsrat: Erleichterung über das Urteil

Stephan Weil stand im großen Medienraum des VW-Betriebsrats, dutzende Kameras und Mikrofone waren auf ihn gerichtet, und der Ministerpräsident strahlte gerade wie im Moment seiner Vereidigung.

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Medienandrang: Ministerpräsident Stephan Weil wurde umringt von Kameras, Bernd Osterloh diskutierte derweil mit Olaf Lies ( kl. Foto).

Quelle: Foto: Hensel

„Das ist eine sehr, sehr gute Nachricht für VW und das Land Niedersachsen“, freute sich der SPD-Politiker.

Weil war nicht der einzige, der aus dem Lächeln kaum herauskam. Sein Wirtschaftsminister Olaf Lies war wie große Teile des Kabinetts gestern früh nach Wolfsburg zu kommen, um gemeinsam mit dem VW-Betriebsrat die Luxemburger Gerichts-Entscheidung zu kommentieren. Eine Entscheidung, deren Tragweite auch am Medienaufkommen abzulesen war: Fernsehteams, Agenturen und Radioreporter drängten sich im Sektor 11 des Wolfsburger VW-Werks.

Die Erleichterung nach einem „elf Jahre währenden Kampf“ war Ministerpräsident Stephan Weil anzusehen: „Natürlich war ich vorher angespannt. Wir hatten ja keine Sicherheit.“ Keine Sicherheit insbesondere darüber, ob das Land Niedersachsen mit seiner Sperrminorität gravierende Änderungen in der VW-Struktur und insbesondere der Standortwahl weiter würde verhindern können.

Dass die Entscheidung der Luxemburgischen Richter auch für die Stadt Wolfsburg von existenzieller Bedeutung war, unterstrich Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Ansonsten wäre im schlimmsten Fall sogar eine Verlagerung des Konzernstandorts denkbar gewesen.“ Er sei erleichtert, dass die Menschen in Wolfsburg und an den anderen VW-Standorten nun sicher und optimistisch in die Zukunft blicken könnten.

Mohrs sah in der Entscheidung einen „persönlichen Triumph“ für Betriebsratschef Bernd Osterloh, der im Hintergrund die politischen Weichen gestellt habe.

fra

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